Die Generation der Babyboomer will so früh wie möglich in Rente.
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Studienergebnis

Babyboomer wollen früh in Rente

Arbeiten bis 67? Das will aus der Generation Babyboom nur jeder Zehnte. Vor allem Handwerker möchten früher Schluss machen.

Menschen länger in Arbeit halten, dieser Vorsatz soll nicht nur die Rentenkassen entlasten, sondern auch den Fachkräftemangel lindern. Doch es scheint, als habe die Politik die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn wie eine aktuelle Studie der Bergischen Universität Wuppertal zeigt, will nur jeder Zehnte aus der Generation der heute 50-Jährigen bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten. Darüber hinaus erwerbstätig zu bleiben, können sich nur sieben Prozent der Befragten vorstellen. Das wird nicht ohne Folgen bleiben, denn diese Generation stellt derzeit die größte Erwerbsgruppe in Deutschland.

Insbesondere mittelständischen Betrieben fällt es immer schwerer, Fachkräfte zu finden.

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Die Forscher befragten in einer Langzeitstudie insgesamt 3.586 Babyboomer der Jahrgänge 1959 und 1965 zu ihren Plänen und Vorstellungen zur Rente. Dabei zeigte sich: Vor allem Menschen, die in manuellen Berufen arbeiten, bei der Arbeit nie oder selten sitzen, schwere Lasten heben oder gebückt, hockend, kniend und über Kopf arbeiten, schätzen aktuell ihre Gesundheit und ihre Arbeitsfähigkeit als schlecht ein. Und das, so ermittelten die Wissenschaftler, wirkt sich nachteilig auf die Erwerbsmotivation aus.

Wer also seine Mitarbeiter möglichst lange im Betrieb halten will, sollte auf gute Arbeitsbedingungen achten. Denn die Befragung zeigt auch: Die schlechte Einschätzung von Arbeitsfähigkeit oder Gesundheit ist keine Einbahnstraße. Immerhin 19 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihre Einschätzung in den vergangenen 5 Jahren verbessert hat.

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