Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, wie Kundenstruktur, Mitarbeiter, Positionierung …
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Strategie

Checkliste: So machen Sie Ihren Betrieb nachfolgefähig!

Ist Ihr Betrieb (schon) nachfolgefähig? Diese Checkliste von handwerk.com-Autor Klaus Steinseifer hilft Ihnen dabei.

Auf einen Blick:

  • Ob eine Betriebsnachfolge gelingt, hängt vor allem davon ab, ob das Unternehmen nachfolgefähig ist.
  • Das betrifft viele Faktoren, wie Kennzahlen, Kunden, Wettbewerb …
  • Die nachfolgenden Fragen können Sie als Checkliste nutzen, um die Nachfolgefähigkeit Ihres Betriebs zu prüfen und zu verbessern.

Viele Betriebsnachfolgen im Handwerk werden scheitern, weil die Betriebe nicht nachfolgefähig sind. Das kann mehrere Faktoren betreffen: von der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens über die Mitarbeiter- und Kundenstruktur, Zahlen und Ziele bis hin zu Image und Marketing.

Zu diesen Faktoren haben ich Ihnen hier die wichtigsten Fragen zusammengestellt, die Ihnen auch ein potenzieller Nachfolger stellen wird. Nutzen Sie diese Fragen als Checkliste für die Nachfolgefähigkeit Ihres Handwerksbetriebs!

5 Steuerfehler, die Sie bei der Betriebsnachfolge vermeiden sollten!

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Der Zeitrahmen

Unternehmensnachfolgen brauchen Zeit: Zeit für den Übergeber und noch mehr Zeit für den Übernehmer.

  • Steht ein Übernehmer für mein Unternehmen bereit?
  • Gibt es einen Übergabe- und Übernahmefahrplan, in dem genau geregelt ist, wie die Übergabe und Übernahme ablaufen soll – auch zeitlich?

Die Wettbewerbsfähigkeit

Habe ich mein Unternehmen zukunftsfähig ausgerichtet und für die Nachfolge vorbereitet?

  • Marktfähigkeit: Entsprechen die fachliche Ausrichtung meines Unternehmens, meine Produkte und Leistungen den Ansprüchen meiner Kunden und des Marktes, auch für die ersten Jahre nach der Übergabe?
  • Positionierung: Habe ich mir in meinem Unternehmen ein Spezialisten-Image aufgebaut und biete ich eine Leistung an, die in meiner Region nur von mir und von keinem Mitanbieter im Markt angeboten wird?
  • Know-how: Arbeiten alle im Unternehmen nach den neuesten fachlichen Erkenntnissen und mit den modernsten Methoden?
  • Technik: Ist mein Unternehmen technisch auf dem neuesten Stand?

Die Chefaufgaben

Kenne ich meine wichtigsten Aufgaben in meinem Unternehmen und sind sie schriftlich festgehalten?

  • Kann ich meinem Nachfolger eine schriftliche Hilfestellung zu meinen bisherigen unternehmerischen Aufgaben übergeben?
  • Sind mir die Schwächen und Mängel in meinem Unternehmen bewusst? Werden sie kontinuierlich schriftlich festgehalten und arbeite ich konsequent an den notwendigen Veränderungen?
  • Ist mein Unternehmen in allen Bereichen so organisiert, dass nur die wirklich notwendigen Kosten entstehen, dass sich alle Ausfall- und unproduktiven Zeiten in einem vertretbaren Rahmen bewegen und die Erträge nicht gefährdet sind?
  • Gibt es in meiner Unternehmensorganisation Checklisten für sich immer wiederholende Aufgaben und Abläufe?

Stress

Prioritäten: Wenn alle etwas wollen – wo bleibe ich?

Chefs setzen oft falsche Prioritäten: Erst kommen die anderen, dann der Betrieb und zum Schluss sie selbst. Warum das ein Fehler ist, erklärt handwerk.com-Autor Klaus Steinseifer.

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