Hier sind alle finanziellen Hilfen, von denen Betriebe in der Corona-Krise profitieren können, im Überblick.
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Finanzielle Hilfen im Überblick

Corona-Krise: Diese Hilfen gibt es für betroffene Betriebe

Der Teil-Lockdown ist verlängert: Auf die Novemberhilfe folgt in der Corona-Krise deshalb die Dezemberhilfe. Hier sind erste Details dazu.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Wegen Corona hat der Staat zahlreiche finanzielle Hilfen auf den Weg gebracht, um Betrieben in der wirtschaftlich schwierigen Situation zu helfen.
  • Angesichts der vielen Maßnahmen ist es jedoch schwierig, den Überblick zu behalten.
  • Ob Überbrückungshilfe, Steuerstundungen oder Kurzarbeitergeld, hier sind alle finanziellen Hilfen im Überblick – mit weiterführenden Links.

Dezemberhilfe

Bund und Länder haben für Dezember 2020 die Verlängerung des Teil-Lockdowns beschlossen. Unternehmen, die von den temporären Schließungen direkt, indirekt oder mittelbar direkt betroffen sind, sollen deshalb mit der sogenannten Dezemberhilfe finanzielle Unterstützung bekommen. Laut Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium werden Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 gewährt – und zwar anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020.

Wie die Ministerien mitteilen, wird die Antragsstellung derzeit vorbereitet. Feststeht bislang nur, dass die Anträge wieder über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen sollen. Und wie schon bei der Novemberhilfe sollen Anträge über einen prüfenden Dritten, wie zum Beispiel einen Steuerberater oder einen Wirtschaftsprüfer, gestellt werden müssen. Solo-Selbstständige sollen den Antrag direkt stellen können, sofern sie nicht mehr als 5.000 Euro beantragen.

November- und Dezember-Fenster in der Überbrückungshilfe

Der Zugang zu den Überbrückungshilfen für die Monate November und Dezember 2020 wird erweitert. Laut Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium gilt das für Unternehmen,

  • die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und
  • die nicht von den November- und/oder Dezemberhilfen profitieren.

So werde weiteren Unternehmen geholfen, die von den Schließungsmaßnahmen hart betroffen sind. Wie die Ministerien weiter mitteilen, bleibe es im Übrigen bei der Zugangsschwelle von 50 Prozent Umsatzrückgang für zwei aufeinanderfolgende Monate beziehungsweise 30 Prozent seit April 2020.

Novemberhilfen

Für Betriebe, die von den Corona-Einschränkungen im November 2020 besonders betroffen sind, hat der Bund die sogenannte Novemberhilfe auf den Weg gebracht. Die Antragsstellung ist laut Bundesfinanzministerium und Bundeswirtschaftsministerium seit dem 25. November 2020 möglich. Erste Abschlagszahlungen sollen ab Ende November erfolgen. Höhe der Abschläge: bis zu 50 Prozent der beantragten Novemberhilfen, maximal jedoch 10.000 Euro pro Unternehmen. Anträge sind online unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. möglich. Solo-Selbständige können den Antrag bis zu einer Höhe von 5.000 Euro selbst stellen, andere Unternehmen stellen den Antrag über einen prüfenden Dritten – zum Beispiel über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt.

Corona-Hilfen: Diese Unterstützung gibt es für Betriebe

Vom Teil-Lockdown betroffenen Betrieben hat der Staat für November finanzielle Unterstützung zugesagt. Das sind erste Details zu den Hilfen.
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