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Digitalisierung + IT

Digitalisierung im Handwerk – der Stand der Dinge

Die große Mehrheit im Handwerk ist offen für die digitale Prozesse. Das ist das jüngste Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Und sie verrät auch, wo es Nachholbedarf gibt.

Wie sieht der Status quo bei der Digitalisierung im Handwerk aus? Das wollten der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Bundesverband Informationswirtschaft (Bitkom) in einer repräsentativen Umfrage wissen. 504 Handwerksbetriebe wurden befragt. Wichtigstes Ergebnis: Das Handwerk ist offen für das Digitale und weiß die Digitalisierung zu nutzen.

Das zeigt einmal die Theorie:

  • 81 Prozent stehen der Digitalisierung aufgeschlossen gegenüber.
  • 69 Prozent nehmen die Digitalisierung als Chance wahr.
  • 81 Prozent der Betriebe sehen in der Digitalisierung vor allem den Vorteil Zeitersparnis.

Und das zeigt die Praxis:

  • 95 Prozent haben eine eigene Webseite.
  • 58 Prozent haben Teile ihrer Büro- und Verwaltungsarbeiten digitalisiert.
  • 46 Prozent nutzen CRM-Systeme zum Management von Kundenbeziehungen, erfassen darin ihre Aufträge digital und archivieren sie auch elektronisch.

Erst bei den erweiterten Möglichkeiten der Digitalisierung sind viele Betriebe noch zurückhaltend.

  • Ein Viertel nutzt soziale Netzwerke zur Kundenkommunikation.
  • Software zur digitalen Dokumentenorganisation nutzen 22 Prozent.
  • Erst 12 Prozent Steuern ihre Unternehmensressourcen über ERP-Systeme.
  • So genannte Tracking-Systeme zur Verfolgung von Lagerbeständen oder Materialverfolgung nutzt jeder zehnte Betrieb.
  • Drohnen setzen 2 Prozent der Betriebe ein.

Es gibt auch Probleme

So ist die Digitalisierung nicht nur eine Chance, sondern für die Mehrheit der Betriebe auch eine große Herausforderung. Das sagen 56 Prozent in der Umfrage. 29 Prozent geben an, bei der Bewältigung der Digitalisierung Probleme zu haben. 23 Prozent sehen sie gar als Bedrohung für ihre Existenz an. (red)

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97 Prozent der Betriebe haben demnach mittlerweile eine Website. Social Media nutzen hingegen nur knapp ein Drittel.
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