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Fuhrpark

Elektro-Transporter 2025: Aktuelle Modelle im Überblick

Immer mehr Fuhrparks setzen auf elektrisch angetriebene Transporter: Wir haben aktuelle vollelektrische leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zusammengetragen. Daten, Reichweiten und Preise auf einen Blick.

5 Min.17.10.2025, 17:48 Uhr
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Redaktion
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Verschiedene weiße Transporter stehen nebeneinander.
Immer häufiger fahren leichte Nutzfahrzeuge mit vollelektrischem Antrieb vor. OceanProd – stock.adobe.com

Zitiervorschlag

Elektro-Transporter 2025: Aktuelle Modelle im Überblick. In: /betriebsfuehrung/elektro-transporter-2025-aktuelle-modelle-im-ueberblick, 17.10.2025, /betriebsfuehrung/elektro-transporter-2025-aktuelle-modelle-im-ueberblick (abgerufen am: 04.11.2026)

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Beitrag von Kevin Schmidt

Die Wirtschaft ist ohne Nutzfahrzeuge nicht denkbar. Das untermauern auch einmal mehr die aktuellen Marktzahlen der European Automobile Manufacturers Association. Ihnen zufolge zeigte sich der europäische Nutzfahrzeugmarkt 2024 mit einem Verkaufsplus von über acht Prozent äußerst robust. Und mit dem Verbrenner-Aus 2035 in Reichweite macht sich auch bei den leichten Nutzfahrzeugen die Elektrifizierung des Antriebsstrangs bemerkbar. Doch was passt von der großen Auswahl in den eigenen Fuhrpark?

Ford E-Transit Custom

Der Ford Transit Custom ist Ford Pros Kassenschlager. Laut Kraftfahrtbundesamt wurde er allein zwischen Januar und Juni 2025 über 10.800 Mal neu zugelassen. Dabei hatte das Gewerbe mit 77,8 Prozent den größten Anteil. Seit 2024 gibt es den Transporter aus dem Ein-Tonnen-Nutzlastsegment auch als Kastenwagen mit vollelektrischem Antrieb und Leistungen von 136 bis 285 PS.

Mit einer Batteriekapazität von 64 kWh bietet er Reichweiten zwischen 173 und 324 Kilometern, bei einem Verbrauch zwischen 22,6 und 41,4 kWh/100 km. An einem 115 kW-Schnelllader soll er in rund 39 Minuten von 10 Prozent auf 80 Prozent laden. Der Preis startet ab 57.953 Euro.

Der Ford Transit Custom als Kastenwagen in blau fährt auf einer Straße.
Den Ford Transit Custom gibt es seit 2024 als Kastenwagen mit vollelektrischem Antrieb. Ford

VW ID.Buzz Cargo

Volkswagens erster mittelgroßer E-Transporter heißt ID.Buzz. Er ist 4,7 Meter lang, 1,98 Meter breit und 1,93 Meter hoch, bei einem Radstand von 2,98 Metern. 3,9 Kubikmeter Fracht passen in ihn hinein. In der Variante Pure besitzt er ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.000- und ein Gesamtzuggewicht von 4.000 Kilogramm. Die zulässige Anhängelast beträgt 750 Kilogramm. Er verbraucht zwischen 20 und 22,1 kWh/100 km und hat eine maximale elektrische Reichweite von 335 Kilometern, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h in der Variante Pure.

Der Netto-Batterieenergiegehalt in kWh beträgt 59 kWh – eine 79-kWh-Batterie ist in den Varianten Pro und 4Motion vorhanden. An einer AC-Ladesäule lädt er in 6,5 Stunden von Null auf 100 Prozent, am Schnelllader benötigt er 24 Minuten, um von 10 auf 80 Prozent zu laden. Zu haben ist der E-Transporter ab 42.720 Euro.

Frontansicht: Der ID.Buzz Cargo in blau-weiß fährt auf einer Straße.
Am Schnellader ist der ID.Buzz Cargo in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen. Volkswagen AG

Opel Movano Electric

Im Rahmen der Pro One Offensive der Muttergesellschaft Stellantis gibt es den Opel Movano Electric nun auch mit vollelektrischem Antrieb. Er bringt es auf bis zu 420 Kilometer Reichweite (WLTP) und bis zu 17 Kubikmeter Ladevolumen im größten Modell L4H3. Er fährt mit einer 110-kWh-Batterie und 279 PS Leistung vor. An einer 150-kW-Schnellladestation soll er innerhalb von 55 Minuten bis zu 80 Prozent aufladen.

Als Movano L3H2 35+ kommt er auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm. In dieser Variante ist er knapp sechs Meter lang, bei einem Radstand von 4,03 Metern. Dazu kommt eine Höhe von 2,61 Metern und eine Breite von 2,05 Metern. Das Laderaumvolumen beträgt 13 Kubikmeter. Die Preise starten bei 55.000 Euro.

Frontansicht: Der Opel Movano Electric in dunkelgrau steht vor einem Baum.
Bis zu 420 Kilometer Reichweite soll der Opel Movano Electric schaffen. Sven Eisenkrämer

Nissan Interstar jetzt vollelektrisch

Nissan legt den Interstar nun vollelektrisch auf. Mit einer nutzbaren Ladelänge von 3,22 bis 3.85 Metern und einem Laderaumvolumen von 10,8 bis 14,8 Kubikmetern bietet der Interstar reichlich Platz. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von vier Tonnen dürfen bis zu 1,6 Tonnen eingeladen und bis zwei Tonnen angehängt werden. Mit der 87 kWh-Lithium-Ionen-Batterie soll die 143-PS-Version bis zu 460 Kilometer weit kommen.

Bis zu 200 Kilometer Reichweite verspricht der E-Transporter mit 130 PS und 40-kWh-Akku. Während in Kombination mit dem kleineren Akku Wechselstrom standardmäßig mit 7 kW (optional 11 kW) und Gleichstrom mit 50 kW geladen werden kann, lässt sich die große Batterie ab Werk mit 11 kW AC (optional 22 kW) und 130 kW am Schnelllader befüllen. In 30 Minuten kann so Strom für die nächsten 250 Kilometer aufgenommen werden. Die Preise starten bei 46.200 Euro.

Frontansicht: Der Nissan Interstar in grau fährt auf einer Straße an einem Gebäude vorbei.
Der Nissan Interstar bietet ein Laderaumvolumen von 10,8 bis 14,8 Kubikmetern. Nissan

Renault Master E-Tech Electric

Der neue Renault Master E-Tech Electric ist seit dem Frühjahr 2024 erhältlich und fährt mit bis zu 460 Kilometer Reichweite vor. Es stehen zwei Elektromotoren mit 130 PS oder 143 PS zur Wahl, die jeweils ein Drehmoment von 300 Nm mobilisieren. Die Basisvariante bezieht ihre Energie aus einer 40-kWh-Batterie und ermöglicht eine WLTP-Reichweite von rund 200 Kilometern. An einer 130-kW-Gleichstrom-Schnelllade-Station lädt er in 30 Minuten Strom für 250 Kilometer Fahrstrecke.

Der Master E-Tech Electric verfügt über eine Nutzlast von 1.625 Kilogramm und eine Anhängelast von 2,5 Tonnen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt vier Tonnen. Preislich startet er ab 51.790 Euro und ist lieferbar in den Versionen L2H2 (Gesamtlänge: 5,68 Meter, Höhe: 2,49 Meter und Ladevolumen: 10,8 Kubikmetern) und L3H2 (6,13 Meter lang, 2,49 Meter hoch und 13 Kubikmeter Ladevolumen).

Seitenansicht: Der Master E-Tech Electric in grau-blau steht vor einem Gebäude mit der Aufschrift "AMBE TOUR POURRET".
In 30 Minuten kann der Master E-Tech Electric an einer Gleichstrom-Schnelllade-Station 250 Kilometer Reichweite laden. Michael Neher

Mercedes Sprinter

Auch Mercedes‘ Transporter-Klassiker fährt elektrifiziert auf den Straßen. Die Motorleistung liegt zwischen 136 und 204 PS. Er ist mit 56, 81 oder 113 kWh zu haben und fährt bis zu 484 Kilometer. Mit der 56-kWh-Hochvoltbatterie und der Sonderausstattung DC-Laden (115 kW) lädt er an der Schnellladesäule in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent. Der 3,5 Tonner ist circa 5,9 Meter lang, 2,33 Meter hoch, 2,34 Meter breit, bei einem Radstand von 3,66 Metern. Die maximale Laderaumlänge beträgt 3,37 Meter, die Laderaumhöhe 1,71 Meter, bei einem Laderaumvolumen von 9.000 Litern. Das Gesamtgewicht beträgt 3.500 Kilogramm, das Lastzuggesamtgewicht 5.000 Kilogramm. Die Preise starten ab 37.992,50 Euro.

Frontansicht: Der Mercedes E-Sprinter in weiß mit blau grünem Muster steht vor einem Gebäude mit geöffnetem Tor.
Der Mercedes E-Sprinter hat eine Reichweite von bis zu 484 Kilometern. Mercedes-Benz AG

Toyota Proace

Mit dem Proace Max ist Toyota seit Mitte 2024 auch in der 3,5-Tonnen-Klasse am Start. Der Transporter bietet drei Längen (5,41 Meter, 6,00 Meter und 6,36 Meter) und zwei Radstände. Dazu kommen eine maximale Zuladung von 1.460 Kilogramm und ein Ladevolumen von bis zu 17 Kubikmetern. Der Elektromotor kommt auf 279 PS und hat einen Verbrauch zwischen 26 und 31 kWh/100 km. An der AC-Ladesäule lädt er von Null auf 100 Prozent innerhalb von mindestens 11,75 Stunden, am Schnelllader braucht er etwa 55 Minuten, um von Null auf 80 Prozent zu laden. Die Preise starten bei 55.820 Euro.

Kia steigt ins Nutzfahrzeuggeschäft ein

Das auf der IAA-Transportation 2024 vorgestellte PBV-Konzept hat Kia inzwischen zur Marktreife geführt. Der Elektrotransporter PV5 Cargo ist zu Preisen ab 33.000 Euro zu haben. In der 122-PS-starken Basisvariante ist eine 51,5-kWh-Batterie verbaut, die eine Reichweite von bis zu 291 Kilometern ermöglicht. Ab 36.800 Euro ist eine Ausführung mit 163 PS, 71,2 kWh und 397 Kilometer Reichweite erhältlich. Eine kleinere Variante mit 43,3 kWh soll bald folgen. Zum Start gibt es zunächst nur die Langversion L2H1 mit 4,70 Meter Länge und 4.400 Liter Laderaumvolumen. Die kürzere Ausführung L1H1 folgt ebenso wie die Langversion mit Hochdach (L2H2) im Jahr 2026.

Frontansicht schräg von der Seite: Der PV5 Cargo in grau steht auf einem Parkplatz.
Die Batterie des PV5 Cargo ermöglicht eine Reichweite von bis zu 291 Kilometern. Kia

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