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Strategie

Plus 41 Prozent: Kurzfristige Betriebsschließungen nehmen zu

Laut einer KfW-Studie stehen mehr als 500.000 deutsche Mittelständler vor der Betriebsaufgabe: Was ist der Hauptgrund für die Schließungspläne?

1 Min.04.03.2025, 11:51 Uhr
Von
Jörg Wiebking
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Ein Schild zeigt, dass ein Laden geschlossen hat.
Hauptgrund für die Aufgabepläne: Es finden sich keine übernahmebreiten Nachfolger. amstockphoto - stock.adobe.com

Zitiervorschlag

Plus 41 Prozent: Kurzfristige Betriebsschließungen nehmen zu. In: /betriebsfuehrung/plus-41-prozent-kurzfristige-betriebsschliessungen-nehmen-zu, 04.03.2025, /betriebsfuehrung/plus-41-prozent-kurzfristige-betriebsschliessungen-nehmen-zu (abgerufen am: 05.11.2026)

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Jörg Wiebking
Jörg Wiebking

Freier Autor für Betriebsführung, Recht und Steuern & Finanzen

Immer mehr deutsche Unternehmer überlegen, ihre Betriebe wegen fehlender Nachfolgelösungen zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels. Rund 541.000 Inhaber würden eine Schließung in den nächsten fünf Jahren in Erwägung ziehen. Darunter seien 231.000 Inhaber, die eine Stilllegung bereits für das Jahr 2025 planen. Das entspricht bei den kurzfristigen Schließungen einem Zuwachs von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Demgegenüber strebten 532.000 mittelständische Unternehmen bis Ende 2028 eine Betriebsnachfolge an. Darunter seien 215.000 Unternehmer, die sich eine Übergabe im Jahr 2025 wünschen.

Hauptgrund für die Schließungspläne sei sehr oft das Alter, so die KfW. Inhaber mit Nachfolgeplänen für 2025 seien im Durchschnitt 65,4 Jahre alt. Viele von ihnen hätten noch nicht mit der Nachfolgesuche begonnen oder befänden sich erst in einem sehr frühen Stadium. „Für einige dürfte die Zeit daher zu knapp werden“, so die KfW. Rund ein Fünftel dieser Betriebe werde voraussichtlich keinen Nachfolger finden. Das liege an dem geringen Interesse an einer Übernahme unter Gründern. Derzeit gebe es im Mittelstand weniger als halb so viele Übernahmegründungen wie nachfolgebereite Unternehmen.

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