Aktuell müssen Betriebe eine Rechnung im Schnitt nach 31,7 Tagen begleichen.
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Creditreform-Studie

Lieferanten kürzen ihre Zahlungsziele

Betriebe müssen ihre Lieferanten früher bezahlen als noch vor einem Jahr. Die restriktiveren Zahlungsziele treffen vor allem das Baugewerbe.

Lieferanten gewähren ihren Kunden nicht mehr so lange Zahlungsziele wie vor einem Jahr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Creditreform. 31,7 Tage hatten Kunden demnach im ersten Halbjahr durchschnittlich Zeit, um ihre Rechnungen zu begleichen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 32,51 Tage.

Je nach Branche offenbart die Analyse allerdings unterschiedliche Entwicklungen. Für das Baugewerbe kürzten die Lieferanten ihre Zahlungsziele um 1,54 Tage auf 28,66 Tage. Anders sieht es in der Metall- und Elektrobranche aus. Dort räumen sie den Betrieben 1,16 Tage mehr ein. Das Zahlungsziel liegt dort im Schnitt bei 37,28 Tagen.

Deutlich weniger Zeit haben jetzt Unternehmen mit der Rechtsform OHG. Sie müssen ihre Lieferanten nach 31,85 Tagen bezahlen. Das sind 4,87 Tage früher als bislang.

Gleichzeitig hat sich die Zahlungsmoral verschlechtert. Betriebe sind 10,59 Tage im Verzug und brauchen somit 0,48 Tage länger als im Vorjahreszeitraum. Je nach Branche gibt es aber deutliche Unterschiede. Mit 16,40 Tagen lassen sich Baubetriebe besonders viel Zeit. In der Metall- und Elektrobranche hingegen sind es 9,03 Tage.

Das Zahlungsverhalten hat sich vor allem bei Großkunden deutlich verschlechtert. Der durchschnittliche Zahlungsverzug stieg bei Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern von 8,89 auf 10,08 Tage. Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern lassen sich allerdings noch mehr Zeit: Die Überfälligkeit liegt dort bei 13,57 Tagen.

Hier gibt die Details der Creditreform-Studie.

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