Sie will gegen das angestaubte Image im Handwerk kämpfen und liebt ihre Freiheiten als Tischlerin.
Foto: handwerk.de

Imagekampagne des Handwerk

Neue Kampagne - neue Gesichter

Tischlermeisterin Johanna Röh ist eine von fünf neuen Botschaftern für die Imagekampagne des Handwerks. Ihr Ziel: Mehr Menschen für Berufe im Handwerk zu inspirieren.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Neue Motive der Imagekampagne des Handwerks gehen dieser Tage an den Start. Fünf neue Botschafter standen für Fotos und Kurzvideos vor der Kamera.
  • „Ist das noch Handwerk?“ – hinter dieser Frage versammeln sich die Protagonisten: Eine Tischlermeisterin, ein Tischlermeister und Architekt, ein Bestatter, ein Kfz-Mechaniker und eine Kosmetikauszubildende.
  • Die Antwort auf diese Fragen sollen die neue Motive mitliefern: Das Handwerk ist modern und zukunftsgewandt, international und divers.
  • Sehen Sie sich die Plakate und Videos jetzt an!

Vier Jahre lang war Tischlermeisterin Johanna Röh (31) auf der Walz. In Japan, Kanada und Neuseeland lernte die junge Frau viel und profitiert heute in ihrer täglichen Arbeit von diesem Wissen. Die Unternehmerin aus der Region Osnabrück in Niedersachsen ist seit drei Jahren selbstständig. Ab August will sie ihren ersten Lehrling ausbilden.

Handwerk als Inspiration

Johanna Röh hofft, dass durch die kurzen Videos und die Plakate von ihr und den anderen Kampagnenbotschaftern mehr Menschen, vor allem Jugendliche, auf das Handwerk aufmerksam werden. „Die Berufe sind nicht angestaubt – im Gegenteil. Als Handwerker hat man Freiheiten, die man in anderen Berufen nicht hat“, sagt die junge Tischlermeisterin.

Sie findet die Motive gelungen und frisch – sie räumen ihrer Meinung nach mit den alten Klischees über das Handwerk auf. Auch aus diesem Grund hat sie sich bereit erklärt, als Gesicht der Kampagne zu dienen. „Erst war ich skeptisch, da ich nicht so im Thema Digitalisierung involviert bin“, sagt sie. Dennoch habe sie schnell gemerkt, dass es Spaß macht, sich mit Persönlichkeit für das Handwerk stark zu machen.

Jugendlichen Mut machen

Als einzige Auszubildende ist Antonia Ramb ausgewählt worden. Die angehende Kosmetikerin aus Hannover ist privat stark in sozialen Netzwerken aktiv. Als Social-Media-Influencerin will sie jungen Menschen vermitteln, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen. „Aufregend“, so beschreibt sie den Videodreh und das Shooting. Sie ist gespannt, wie die Kampagne bei den Zuschauern ankommt.

Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka hat seine eigene Tuning-Software entwickelt und begeistert damit Kunden in der ganzen Welt.

Tischler und Architekt Gunnar Bloss aus Berlin forscht mit seinem Modellbaubetrieb in der Robotik. Und Bestatter Eric Wrede stößt mit seinem Auftritt eine Diskussion über den Tod und eine bessere Sterbekultur an.

Ist das noch Handwerk?

„Ist das noch Handwerk?“ ist das Motto der aktuellen Kampagne. Sie soll zeigen: Internationalität, Digitalisierung, Diversität und Humanität gehören zum Handwerk wie Tradition, Werkbank und Blaumann. „Unsere Kampagnenbotschafter verdeutlichen beispielhaft, dass viele Handwerkerinnen und Handwerker mutig und unkonventionell sind, Neues ausprobieren und tradierte Werte neu interpretieren. Kurzum: Sie widersprechen den gängigen Klischees“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Ab sofort hängen die Plakate der fünf Botschafter im ganzen Land. Die Kurzvideos sind bis Anfang März im Fernsehen auf ARD, RTL, ProSieben, Sat.1 und Vox zu sehen.

Alle Kurzvideos der fünf Botschafter können Sie sich auf dem Youtube-Kanal von handwerk.de ansehen.

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