Laut einer ZDH-Umfrage haben 43 Prozent der Betriebe aktuell Personalausfälle wegen Corona.
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Laut einer ZDH-Umfrage haben 43 Prozent der Betriebe aktuell Personalausfälle wegen Corona.

Betriebsbefragung des ZDH

Omikron: So wirkt sich Corona derzeit auf Betriebe aus

Die hochinfektiöse Omikron-Variante greift derzeit um sich. An Handwerksbetrieben geht das nicht spurlos vorbei, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

Die Corona-bedingten Personalausfälle in Handwerksbetrieben sind durch die Omikron-Variante sprunghaft gestiegen und liegen aktuell auf dem höchsten Wert seit Beginn der Pandemie. Das geht aus der aktuellen Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor, an der sich rund 2.800 Betriebe beteiligt haben.

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Wegen Corona verzeichnen aktuell 43 Prozent der Betriebe Personalausfälle. Gegenüber  August 2021 hat sich der Anteil der Betroffenen damit mehr als verdreifacht. In Betrieben mit Personalausfällen müssen der ZDH-Umfrage zufolge im Schnitt 25 Prozent der Beschäftigten wegen einer Corona-Infektion, Quarantäne oder der Betreuung von Angehörigen zu Hause bleiben.

Die meisten Betriebe mit Corona-bedingten Personalausfällen befinden sich derzeit in den Bau-, Lebensmittel- und Kfz-Handwerken sowie den Handwerken für den gewerblichen Bedarf. Dort sind jeweils mindestens 50 Prozent der Betriebe betroffen.

Durch Omikron steigen laut Umfrage die Quarantänefälle. Bei Baubetrieben gab es in den ersten drei Wochen 2022 im Schnitt 3,4 Quarantänefälle. Währenddessen waren es in der Zeit zwischen Juni bis Ende Dezember 2021 durchschnittlich 2,6 Fälle pro Betrieb.

Trotz der zahlreichen Quarantänefälle haben bisher nur 16 Prozent der befragten Betriebe Erstattungsleistungen nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz erhalten. Ein Grund dafür sei die lange Bearbeitungszeit bei den zuständigen Gesundheitsämtern. Teilweise fehlten aus Sicht der Behörden aber auch die Anspruchsvoraussetzungen.

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