Politik und Gesellschaft

Besprechungskreis Kirche-Handwerk feiert 60-jähriges Bestehen

Seit 60 Jahren tauschen sich Kirchen und Handwerk im Besprechungskreis aus. Beim diesjährigen Treffen ging es vor allem um die Aufgaben und Schwerpunkte für die kommenden Jahre.

2 Min.28.01.2026, 17:23 Uhr
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60 Jahre Besprechungskreis Handwerk und Kirche: Detlef Bade (Präsident der HWK Braunschweig), Karl-Sebastian Schulte (ZDH), Bischof Thomas Adomeit und Weihbischof Josef Holtkotte schneiden gemeinsam die Torte an.
60 Jahre Besprechungskreis Handwerk und Kirche: Detlef Bade (Präsident der HWK Braunschweig), Karl-Sebastian Schulte (ZDH), Bischof Thomas Adomeit und Weihbischof Josef Holtkotte schneiden gemeinsam die Torte an. Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
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Im Zentralen Besprechungskreis diskutieren Kirchen und Handwerk regelmäßig gesellschaftliche und sozialpolitische Fragen. Das diesjährige Treffen in Braunschweig stand ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums.

„Ich bin dankbar und stolz, dass es diesen Besprechungskreis seit nunmehr 60 Jahren gibt und wir immer wieder neue Mitwirkende gewinnen“, sagte Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Getragen werde das Gremium „von gemeinsamen Werten und der Überzeugung, dass der Mensch im Mittelpunkt steht“. Schulte betonte, dass der Beraterkreis auch künftig „Impulse für gesellschaftliches Engagement setzen und den Dialog zwischen Handwerk und Kirchen festigen“ wolle. In Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und politischer Extreme komme es mehr denn je darauf an, eine klare Haltung für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt im Handwerk vorzuleben, so der Vorsitzende des Besprechungskreises.

Der Besprechungskreis Kirche-Handwerk hat sich 2026 in der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade getroffen.
Der Besprechungskreis Kirche-Handwerk hat sich 2026 in der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade getroffen. Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
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In seiner diesjährigen Sitzung richtete das Gremium den Blick mit einer gemeinsamen Standortbestimmung bewusst nach vorne. Ziel war es, die Arbeitsweise des Besprechungskreises zu reflektieren und thematische Prioritäten zu setzen. „Die Herausforderungen der Gesellschaft nehmen zu. In Zukunft braucht es daher so nötig wie selten zuvor ein solches Forum zum vertrauensvollen Austausch zwischen Kirchen und Handwerk”, sagte Josef Holtkotte, Weihbischof im Erzbistum Paderborn.

Bischof Thomas Adomeit von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg ergänzte: „Kirche und Handwerk sind nah bei den Menschen – in Stadt und Land, im Alltag, in den Betrieben und Gemeinden. Gerade deshalb können wir gemeinsam Vertrauen stärken, Mut zur Verantwortung wecken und unserer Demokratie dienen.“

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