Das sind Miss und Mister Handwerk 2026
Emily Maichle und Maximilian Buerger sind Miss und Mister Handwerk 2026. Was haben Sie sich für ihr Amt in diesem Jahr vorgenommen?
Die Bestattermeisterin Emily Maichle und der Stuckateurmeister Maximilian Buerger wurden auf dem Kongress „Zukunft Handwerk“ zu Miss und Mister Handwerk 2026 gewählt. Maichle, die aus Geislingen (Baden-Württemberg) kommt, sagte nach der Wahl: „Ich bin total überwältigt und hab es noch gar nicht kapiert.“ Buerger, der einen Betrieb in Wetter (NRW) führt, war vor allem „erleichtert“, als die Titel vergeben waren.
Was haben sich die beiden für ihr Amt vorgenommen? „Ich möchte junge Menschen überzeugen, dass sie auch im Handwerk ihre Berufung finden können“, sagte die Bestattermeisterin. Außerdem möchte sie für das Bestatterhandwerk werben und ein Bewusstsein schaffen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Der 21-Jährige Stuckateurmeister Maximilian Buerger will das Handwerk repräsentieren und junge Leute dafür begeistern. „Handwerk ist vielfältig, familiär und abwechslungsreich – das möchte ich vermitteln“, betonte er.

Emily Maichle arbeitet im Bestattungsunternehmen mit ihren Eltern und ihrem Bruder zusammen. Durch die Berührungspunkte mit den Themen Tod, Trauer und Abschied hat sie gelernt, wie kostbar jeder Moment ist. Die Bestattermeisterin selbst hat jeden Tag Freude im Leben und sieht das Schöne, selbst im Schweren. Ihr Antrieb ist eine positive Energie, die ihr Kraft gibt und sie antreibt. Das Leben ist für die 25-Jährige aus Geislingen nicht selbstverständlich, sondern ein Geschenk. Ihre Freizeit verbringt sie beim Sport, mit Freunden oder ihrem Hund.
Maximilian Buerger hat schon im Alter von 19 Jahren seinen Meister im Stuckateurhandwerk gemacht: Inzwischen ist er Inhaber des Betriebes „Buerger-Meister“. Davor sammelte der inzwischen 21-Jährige Wettbewerbserfahrungen auf Kammer-, Landes- und Bundesebene und gehört zum deutschen Stuckateur-Nationalteam. In seinem Betrieb verbindet er traditionelle Handwerkskunst mit modernen Techniken und einem frischen Blick auf Gestaltung und Ausführung. „Qualität, Zuverlässigkeit und die Begeisterung für jedes einzelne Projekt stehen bei mir im Mittelpunkt“, sagt der Betriebsinhaber. Wenn er mal frei habe, schaltet er beim Fußballspielen oder –schauen ab, ein guter Ausgleich zum Alltag für ihn.
Miss und Mister Handwerk wird von der Verlagsanstalt Handwerk ausgerichtet, in Kooperation mit der Signal Iduna und der IKK classic.
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