Großer Stutenkerl für Bundeskanzler Friedrich Merz
Seit 1988 verleiht der Bäckerinnungsverband West den „Großen Stutenkerl“: 2026 ging die Auszeichnung an Friedrich Merz. Warum der Kanzler geehrt wurde.
Das westdeutsche Bäckerhandwerk zeichnet regelmäßig Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, die sich in besonderer Weise um das Handwerk, den Mittelstand, die berufliche Bildung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. 2026 hat der Bäckerinnungsverband West Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem „Großen Stutenkerl“ geehrt. Der CDU-Politiker nahm das große Hefegebäck, das extra für ihn gefertigt wurde, bei der Preisverleihung in Dortmund persönlich entgegen.
„Der Große Stutenkerl ist ein symbolischer Preis“, erklärte Landesinnungsmeister Jürgen Hinkelmann bei der Veranstaltung, die im Hauptgebäude der Signal Iduna stattfand. Der Stutenkerl stehe für Kraft, Energie und Stärke. Laut Hinkelmann seien das Werte, „die das Bäckerhandwerk täglich lebt und die unser Land gerade in herausfordernden Zeiten dringend braucht.“
Die Laudatio auf den Bundeskanzler hielt Hans-Joachim Watzke, Präsident von Borussia Dortmund (BVB). In seiner Rede würdigte Watzke die Persönlichkeit des diesjährigen Preisträgers sowie dessen Verantwortung für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Friedrich Merz verbindet eine tiefe Wertschätzung für das Handwerk mit einem klaren Wertekompass und großer persönlicher Verantwortung“, so der BVB-Präsident. Gerade in einer Zeit hoher politischer Anforderungen erfülle er das Amt des Bundeskanzlers mit Energie, Ausdauer und Haltung.
Friedrich Merz nahm die Auszeichnung mit Dank entgegen. In seiner Rede hob der Bundeskanzler die Rolle des Handwerks als tragende Säule von Wirtschaft, Ausbildung und gesellschaftlichem Miteinander hervor: „Im Handwerk arbeiten Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unseres Landes. Das ist kein Wunder, denn Handwerksberufe sind anspruchsvoll und zukunftssicher.“
Außerdem sagte Merz über die Arbeit im Handwerk: „Es ist einfach großartig, etwas bauen, etwas herstellen zu können, und am Abend zu sehen, was man geschafft hat.“
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