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Corona

Bis März 2022: So zahlen Sie die steuerfreie Corona-Prämie richtig!

Bis zu 1.500 Euro als steuerfreie Corona-Prämie – das dürfen Chefs im Handwerk ihren Mitarbeitern zahlen. 7 Tipps, was Sie dabei beachten müssen.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Maximal 1.500 Euro können Sie Ihren Mitarbeitern im Handwerk als Corona-Prämie zahlen.
  • Steuer- und sozialabgabenfrei bleibt diese Sonderzahlung, wen Sie die Prämie bis März 2022 auszahlen – zusätzlich und nicht als Ersatz für Gehalt Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld. Doch dabei gibt es eine Ausnahme.
  • Auch mitarbeitende Angehörige und Gesellschafter-Geschäftsführer können die Corona-Prämie steuerfrei erhalten.
  • Erhält ein Mitarbeitern mehr als 1.500 Euro Corona-Prämie zahlt, so ist die Differenz steuer- und sozialabgabenpflichtig.

Bis zu 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei frei als Corona-Prämie – das gilt nicht nur für Pflegeberufe. Arbeitgeber jeder Branche könnnen ihren Mitarbeitern diesen Zuschuss gewähren. Allerdings müssen Sie bei der Sonderzahlung einige Regeln beachten, damit das Finanzamt später nicht doch noch Steuern verlangt.

1. Auszahlung bis zum 31. März 2022

Update 27. Juli 2021: Ursprünglich war die steuerfreie Corona-Prämie bis Ende 2020 befristet. Das hat der Gesetzgeber mehrfach geändert. Eine Auszahlung ist nun noch bis zum 31. März 2022 möglich! Steuerfrei können Sie eine Corona-Prämie demnach in der Zeit vom 1. März 2020 bis 31. März 2022 zahlen – als Zuschuss oder als Sachbezug. Für Zahlungen, die vor oder nach diesem Zeitraum erfolgen, gelten die Steuer- und Sozialabgabenbefreiung nicht.

Weitere Infos zur verlängerten Frist und worauf Sie dabei 2021 achten müssen, gibt es hier:

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2. Corona-Prämie für alle Branchen und Mitarbeiter

Für die Steuerfreiheit der Corona-Prämie spielt es keine Rolle, ob es sich um Vollzeit- oder Teilzeitkräfte oder um Minijobber handelt oder ob Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beziehen.

Ursprünglich war die Prämie für von der Corona-Krise besonders geforderte Mitarbeiter gedacht. „Da aber im Steuerrecht nicht nach Berufsgruppen differenziert wird, geht man nun davon aus, dass jede Gruppe irgendwie belastet ist“, sagt Steuerberater Peter Stieve von der Kanzlei Gensch, Korth & Coll in Hannover. „Daher kann die Sonderzahlung jedem Arbeitnehmer gewährt werden.“

3. Genaue Lohnabrechnung und schriftliche Vereinbarung

Wichtig sei es jedoch, dass Arbeitgeber die Sonderzahlungen in der Lohnabrechnung genau dokumentieren, betont Stieve. Daraus müsse eindeutig hervorgehen, dass es sich um eine steuerfreie Beihilfe zur Abmilderung der zusätzlichen Belastung durch die Corona-Krise gemäß Paragraf 3 Nr. 11 a Einkommensteuergesetz handelt.

Zudem betont das Bundesfinanzministerium in einem FAQ, dass für die Steuerfreiheit eine vertragliche Vereinbarung erforderlich ist, aus der hervorgeht, „dass es sich um steuerfreie Beihilfen und Unterstützungen zur Abmilderung der zusätzlichen Belastung durch die Corona-Krise handelt“.

In der Lohnsteuerbescheinigung müssen Sie die Corona-Prämie hingegen nicht ausweisen. Auch in der Einkommensteuererklärung muss sie nicht angegeben werden.

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