Nicht nur in Ihrem Handwerk, sondern auch im Marketing können Sie Fehler machen!
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Marketing

10 Marketing-Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten

Beim Marketing für kleine und mittlere Handwerksbetriebe kommt es vor allem auf das „Wie“ an. Was machen viele Betriebe dabei falsch?

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Die 10 typischen Fehlerquellen im Marketing für Handwerker reichen von unkoordinierter Werbung und mangelnder Spezialisierung bis zum völligen Desinteresse an dem, was den Kunden bewegt.
  • Noch problematischer wären allerdings zwei grundlegend andere Fehler: ganz auf Marketing zu verzichten, nur weil die Auftragslage gerade gut ist. Und: krampfhaft jeden Marketingfehler vermeiden zu wollen – denn wer nicht experimentiert, kann sich nicht verbessern!

Markting trotz guter Auftragslage im Handwerk – lohnt sich das? Wer diese Frage stellt, steht kurz davor, den ersten Fehler zu machen. Doch das ist nicht die einzige Quelle, um etwas falsch zu machen.

Fehler 1: Nichts tun

Auf die Frage, wie sie an neue Kunden kommen, antworten viele Handwerker: „Unser Geschäft läuft ganz von selbst.“ Marketingprofessor Michael Bernecker warnt: „Auch wenn ein Betrieb volle Auftragsbücher hat, sagt das nur bedingt etwas über die Zukunft aus.“ Komme es zu einer Flaute oder ändere sich die Nachfrage, hätten andere Betriebe bessere Aussichten auf Aufträge: „Nämlich genau die Handwerker, die fortlaufend etwas für ihr Marketing tun und Präsenz zeigen.“

Fehler 2: Undurchdachte Schnellschüsse

Bei manchen Handwerksbetrieben besteht laut Bernecker durchaus ein Bewusstsein dafür, dass Marketingaktivitäten wichtig sind. „Doch was getan wird, sind spontane Aktionen, ohne Konzept und roten Faden. Dazu gehören einzelne Anzeigenschaltungen oder Pressetermine.“ Die Folge: „Da die Wirkung der Schnellschüsse verpufft, ist das Geld dafür zum Fenster herausgeschmissen.“

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Fehler 3: Mangelnde Spezialisierung

Marketing-Agenturchef André Brömmel beschreibt einen weiteren Fehler: „Der Betrieb will viele Kunden erreichen und schildert deshalb möglichst allgemein, was er anbietet. Und weil das viele tun, hebt sich der Betrieb nicht hervor. Dadurch entgehen ihm Aufträge.“ Er nennt das Beispiel Dachbodenausbau. „Wen nehmen Sie als Kunde – einen Holzbaubetrieb oder einen Spezialisten für Dachbodenausbau?“ Er rät zur Spezialisierung und fügt hinzu: „Das gleiche gilt für die Konzentration auf einen bestimmten Kundenkreis.“ Sein Tipp: „Überlegen Sie genau, was Ihr Betrieb für wen anbietet.“

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