Mit unseren Tipps bleiben Sie gelassen.
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Dem Stress keine Chance

Gelassen bleiben – mit diesen 5 Tipps gelingt es Ihnen!

Schwierige Kunden, kranke Mitarbeiter, volles Büro: Manchmal wächst einem alles über den Kopf. Coach Christian Bremer erklärt, wie Sie trotzdem Ruhe bewahren.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Wer täglich vielen Aufgaben gegenübersteht, fühlt sich schnell getrieben und gestresst.
  • Als erste Hilfe beruhigen Sie Ihren Verstand, beurteilen Optionen und nutzen die Stressenergie zum Handeln.
  • Auf Dauer erreichen Sie mehr Gelassenheit, wenn Sie klare Ziele haben, nach denen Sie entscheiden.
  • Nehmen Sie sich drei Mal täglich eine Minute Zeit, um jeweils eine einfache grundlegende Frage zu beantworten. Sie hilft Ihnen dabei, sich zu orientieren und gelassen zu bleiben.

Es gibt Tage, an denen alles auf einen einstürzt. Das Telefon klingelt ständig, Kundenbeschwerden trudeln ein und dann fällt auch noch ein wichtiger Mitarbeiter aus. Kein Grund, in Panik zu geraten, sagt Gelassenheitsexperte Christian Bremer. Mit seinen 5 Tipps bewahren Sie Ruhe in stressigen Situationen.

Tipp #1 Schnelle Hilfe: Beruhigen Sie Ihren Verstand mit der 3-A-Methode

„Es ist unser Verstand, der den Stress auslöst“, sagt Christian Bremer. Der Coach befasst sich seit 25 Jahren mit dem Thema Gelassenheit. „Sie können ihn aber leicht beruhigen mit der 3-A-Methode – Annehmen, Ansehen, Attacke.“

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Am Anfang steht eine ganz einfache Frage: Bin ich in Lebensgefahr? Die Antwort auf diese Frage ist in der Regel nein, denn auch ein Maschinenschaden an Ihrer wichtigsten Maschine oder eine unerwartete Steuernachzahlung bringt Sie nicht in eine lebensbedrohliche Situation. Der Gedanke, dass keine Lebensgefahr besteht, beruhige automatisch, so Bremer. „So nehme ich die Situation an. Dann kann ich wieder klar denken und mir die verschiedenen Optionen ansehen, die ich jetzt habe. Und am Ende nutze ich die Energie, die der Stress in mir freisetzt, um zu handeln – Attacke.“

Tipp #2 Stress mit anderen: Nehmen Sie sich Zeit

Das Gefühl der Überforderung kann Sie allerdings auch im Kontakt mit anderen erwischen: Ein wichtiger Kunde beschwert sich, die Arbeiten seien nicht so ausgeführt worden wie abgesprochen. Christian Bremer empfiehlt, sich mit der Antwort einen Moment Zeit zu lassen. „Stress macht doof. In einer schwierigen Situation finden Sie nicht sofort die richtige Antwort.“

Schauen Sie den anderen einen Moment freundlich an und stellen dann eine vorab überlegte Rückfrage: Was genau ist denn schiefgegangen? Womit genau sind Sie unzufrieden? Was genau ärgert Sie? Bremer: „Das Wort ,genau‘ ist in diesem Zusammenhang wichtig, denn es signalisiert, dass Sie den anderen ernst nehmen. Und es verschafft Ihnen Zeit, sich zu beruhigen. Dann können Sie sich in Ruhe dem Problem widmen, das der andere jetzt erklärt.“

Tipp #3 Akzeptieren Sie, dass Sie nicht alles kontrollieren können

Es ist ein gutes Gefühl, im Unternehmen alles im Griff zu haben. Leider ist es eine Illusion. „Viele Dinge können wir nicht beeinflussen“, sagt Christian Bremer. Ein Mitarbeiter wird krank, ein Auftraggeber meldet Insolvenz an, die Rentenversicherung will eine Betriebsprüfung machen – auf diese Vorfälle haben Sie keinerlei Einfluss.

„Deshalb muss man solche Ereignisse akzeptieren und die Fähigkeit aufbauen, sie auf Distanz zu halten“, rät der Coach. Denn Sie können zwar manche Dinge nicht ändern, aber die Art, wie Sie mit ihnen umgehen, können Sie beeinflussen. Wie wollen Sie mit dem kranken Mitarbeiter weiter zusammenarbeiten? Welche anderen Kunden können Sie gewinnen? Wie können Sie sich optimal auf die Betriebsprüfung vorbereiten?

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