Maschinen für Beschläge und Verbinder im Möbelbau
Vom Bohren bis zur CNC-Bearbeitung: Gannomat stellt Maschinen für Beschläge und Möbelverbinder im Möbelbau vor.
Im Möbelbau kommen unterschiedliche Beschläge und Verbinder zum Einsatz, etwa Topfbänder, Schubladenführungen, Griffe oder klassische Korpusverbinder wie Dübel und Exzenter. Der Maschinenhersteller Gannomat bietet nach eigenen Angaben dafür ein abgestuftes Maschinenprogramm an – von einfachen Bohr- und Einpressmaschinen bis zu automatisierten Anlagen für die Serienfertigung.
Entscheidend für die Wahl der Maschine sei laut Hersteller vor allem das Bearbeitungsprinzip. Maßgeblich sei, ob Beschläge gebohrt oder gefräst und anschließend eingepresst werden.
Für die klassische Beschlagbearbeitung nennt Gannomat die Modelle Red Baron P und Basica Variabel. Beide Maschinen seien für präzises Bohren und Einpressen ausgelegt und arbeiteten mit wechselbaren Bohrköpfen sowie Einpressmatrizen aus Stahl. Sie können demnach für unterschiedliche Beschlagsysteme eingesetzt werden.
Die Red Baron P sei vor allem für kompakte Fertigungsumgebungen gedacht und für Lochreihen mit einer Ausladung von rund 100 Millimetern ausgelegt. Optional lasse sich ein 7‑Spindel-Bohrkopf für SYSTEM‑32‑Rasterbohrungen einsetzen.
Die Basica Variabel decke laut Hersteller einen größeren Arbeitsbereich ab. Sie ermögliche Ausladungen bis 300 Millimeter und könne mit einem drehbaren 11‑Spindel-Bohrkopf ausgestattet werden. Dadurch seien auch variable Raster und komplexere Beschlagbilder möglich. Ein Schnellwechselsystem für Bohrköpfe solle die Rüstzeiten verkürzen.

Für höhere Stückzahlen nennt Gannomat die automatisierten Maschinen der Express-Reihe. Bei diesen Anlagen würden Bohren und Einpressen in einem Ablauf kombiniert. Beschläge würden über Magazine zugeführt, optional über Schwingförderer. Je nach Modell seien ein bis fünf Aggregate möglich.
CNC-Bearbeitungszentrum ProTec für moderne Möbelverbinder
Mit der ProTec bietet Gannomat zudem ein CNC-gesteuertes Bearbeitungszentrum für Bohren, Nuten und Fräsen an. Die Maschine sei laut Hersteller speziell für Anwendungen im Korpus- und Möbelbau ausgelegt.
Typische Anwendungen seien Bearbeitungen für moderne Verbindungssysteme, etwa Frästaschen für Lamello‑Verbinder oder Vorbohrungen für Systeme wie Cabineo oder Häfele Minifix. Auch horizontale Bohrungen und weitere Fräsbearbeitungen könnten ausgeführt werden.
Die Anlage könne sowohl als eigenständige Maschine eingesetzt werden als auch zur Entlastung bestehender CNC‑Bearbeitungszentren. Da auf Konsolen mit Vakuum‑Blocksaugern verzichtet werde, seien weniger aufwendige Einstellungen nötig. Das kann laut Hersteller die Rüstzeiten im Vergleich zu klassischen CNC‑Bearbeitungszentren reduzieren.

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