Der Krankenstand im Handwerk ist laut einer Analyse das dritte Jahr in Folge gestiegen. Auf ein Krankheitsbild entfiel 2024 knapp ein Drittel der Fehltage.
Der Krankenstand im Handwerk blieb auch 2024 auf hohem Niveau, das zeigt die neueste Fehlzeitenanalyse der IKK classic. Demnach lag der Krankenstand im vergangenen Jahr bei 7,0 Prozent und hat gegenüber dem Jahr 2023 (6,9 Prozent) leicht zugelegt. Der Krankenstand im Handwerk sei damit nun das dritte Jahr in Folge gestiegen, so die Krankenkasse. Sie hat für die Analyse Fehlzeiten von rund 400.000 Versicherten untersucht, die im Handwerk beschäftigt sind und einen Anspruch auf Krankengeld haben.
Zu den weiteren Ergebnissen gehört, dass 70,1 Prozent der Mitarbeitenden 2024 krankheitsbedingt mindestens einen Tag bei der Arbeit gefehlt haben. Zudem hat sich die Zahl der Krankheitsfälle mit 2,1 pro Versicherten gegenüber 2023 (2,0 Krankheitsfälle) leicht erhöht. Langzeiterkrankungen von über 42 Tagen sind ebenfalls leicht gestiegen: Sie machten laut der Analyse 47,6 Prozent der Ausfälle aus. Die IKK classic weist allerdings darauf hin, dass diese Werte noch unter dem Niveau von 2020 (54,9 Prozent) liegen.
Die Fehlzeitenanalyse der Krankenkasse zeigt auch, warum Beschäftigte im Handwerk 2024 besonders häufig bei der Arbeit fehlten:
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