Wer sich selbst kennt, kann eigene Stärken besser nutzen, Aufgaben besser delegieren und leichter passende Kunden finden!
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Strategie

Welcher Chef-Typ sind Sie?

Wissen Sie, wo Ihre Stärken liegen? Und ahnen Sie auch, in welchen Bereichen Sie lieber auf die Unterstützung anderer setzen sollten? handwerk.com-Autorin Andrea Eigel verrät Ihnen, wie das geht!

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Wer sich selbst kennt, kann seine Stärken besser nutzen, Aufgaben bewusster delegieren und leichter passende Kunden finden.
  • Bei der Selbsterkenntnis helfen Persönlichkeitssysteme, die verschiedene Typen unterscheiden – den selbstbewussten „Manager“, den kommunikativen „Entertainer“, den einfühlsamen „Berater“ und den faktenorientierten „Analytiker“
  • Alle Typen können erfolgreich einen Betrieb führen, indem sie ihre Stärken im jeweils eigenen Feld gut ausspielen.

3 Gründe, warum Selbsterkenntnis für Chefs wichtig ist

Meine Erfahrung ist: Unternehmenslenker, die ihre eigenen Stärken und Schwächen gut kennen, sind erfolgreicher. Denn diese drei Vorteile können sie nutzen:

  1. Sie setzen ihre Fähigkeiten bewusst ein. Sie tun vor allem die Dinge, die ihnen leichtfallen. Dadurch arbeiten sie gut, schnell und motiviert.
  2. Sie suchen und finden genau die Mitarbeiter, die das gerne und gut machen, was ihnen nicht liegt. Das macht ihr Unternehmen besonders leistungsstark.
  3. Sie sprechen gezielt die Kunden an, die zu ihnen passen und mit denen sie gut „können“. Das reduziert unnötige Reibungsverluste, steigert den Spaß an der Arbeit sowie den finanziellen Gewinn.

Diese 4 Persönlichkeitstypen sollten Sie kennen

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Wer sich selbst kennt, kann eigene Stärken besser nutzen, Aufgaben besser delegieren und leichter passende Kunden finden!

Menschen sind Individuen mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Um sich selbst und andere besser erkennen und verstehen zu können, helfen sogenannte Typenlehren. Eine davon ist das Limbic Focus System von Labude, an der ich mich in meiner Beratungsarbeit oft orientiere.

Menschen lassen sich zum Beispiel nach zwei Aspekten unterscheiden: Ist jemand eher fakten- oder gefühlsorientiert? Und wie zurückhaltend oder wie selbstbewusst ist er beziehungsweise sie?

Daraus ergeben sich vier Grundtypen: der faktenorientierte und selbstbewusste „Manager“ (rot dominant) und der ebenfalls selbstbewusste aber gefühlsorientierte „Entertainer“ (gelb dominant). Eher zurückhaltend sind der gefühlsorientierte „Berater“ (grün dominant) sowie der faktenorientierte „Analytiker“ (blau dominant). Alle Typen sind in der Lage, ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Sie spielen ihre Stärken jedoch in unterschiedlichen Feldern aus.

Wer Persönlichkeitssysteme dieser Art nutzt, sollte außerdem wissen: Die Beschreibungen der Typen entsprechen meist einer extremen Ausprägung dieses Charakters. Doch kaum ein Mensch verkörpert einen Typus in Reinkultur. Wir besitzen in der Regel Anteile eines jeden.

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Gut gebrüllt Löwe: rot dominant

Genauso stellen sich die meisten einen „echten“ Chef vor: Dominant, tatkräftig, entschlossen, zielgerichtet und ergebnisorientiert – ein richtiges Alpha-Tier mit viel selbstbewusster Präsenz. In der Tat sind es genau diese Eigenschaften, die es den Rot-Dominanten erleichtern, ein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Mit einem rot dominanten Cheftypen an der Spitze, weiß die Belegschaft immer wo’s langgeht. Der Boss marschiert überzeugt und mit breiten Schultern voran.

Doch mit den Stärken gehen – wie überall – Schwächen einher. Rot dominante Typen sind oft wettbewerbsorientiert und nehmen gerne den Kampf auf. Manche von ihnen haben ein aufbrausendes Temperament und werden schnell laut. Wer für und mit ihnen arbeitet, erlebt ihre ungeduldige und direkte Art vielfach als aggressiv und verletzend. Da sie gerne bestimmen, wo’s langgeht, ist Kooperation nicht ihre größte Stärke.

Tipp für Rote und Rötliche: Es ist wichtig für Ihren Unternehmenserfolg, dass Sie Ihr Team mit ins Boot holen. Drosseln Sie Ihren Elan dafür etwas, denn Ihr Tempo überfordert andere schnell. Und: passen Sie Ihren Ton an die Bedürfnisse sensiblerer Gemüter an.

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