Einbruchserie in Transporter: 6 Tipps wie Handwerker ihr Werkzeug sichern
Hunderte Einbrüche: Professionelle Diebe haben es auf teure Maschinen und Werkzeug abgesehen. Die Polizei gibt Tipps wie sich Handwerker schützen können.
In Norddeutschland häufen sich die Einbrüche in Handwerksfahrzeuge. Allein im Landkreis Lüneburg sei es in den letzten Wochen zu mehr als 30 Aufbrüchen gekommen, meldet die Polizei. Die Ermittler gehen von einer überregionalen Tätergruppe aus, die auch in den Landkreisen Harburg, Heidekreis und Rotenburg aktiv war. In Schleswig-Holstein registrierte die Polizei zwischen Januar und Mitte Mai rund 180 Einbruchdiebstähle aus geparkten Handwerkerfahrzeugen. Ziel der Diebe: hochwertige Maschinen und Werkzeuge.
Die Einbrüche werden laut Polizei meist nachts verübt. Die Täter schneiden Löcher in die Türen oder schlagen Fenster ein, so dass ein erheblicher Schaden am Fahrzeug entsteht.
Die Polizei gibt 6 Tipps, wie Handwerker ihr Werkzeug und ihren Wagen schützen können:
- Lassen Sie Wertgegenstände und auch wertvolles Werkzeug nicht über Nacht im Fahrzeug.
- Parken Sie Fahrzeuge in geschlossenen Hallen und Garagen oder an gut beleuchteten Straßen.
- Nutzen Sie geeignete mechanische und elektronische Sicherungen.
- Notieren Sie Gerätenummern von Werkzeugen und Maschinen und kennzeichnen Sie sie mit Gravuren oder Brennstempeln. So kann Diebesgut seinem rechtmäßigen Besitzer zugeordnet werden.
- Achten Sie auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die mehrmals langsam durch die Straße „streifen“, notieren Sie sich das Kennzeichen und informieren Sie die Polizei.
- Achten Sie auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Dies kann bereits eine Vorbereitungshandlung für einen späteren Diebstahl sein.
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