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Foto: handwerk.com

Lebensgefahr

Handwerkeralltag: mörderisch riskant

Zwei aktuelle Geschichten, ein Fazit: Handwerker leben gefährlich. Der eine stolpert über eine Handgranate, der andere wird von einem Auto angefahren – absichtlich.

Explosiver Fund in der Arbeitszeit: Ein Dachdecker hat auf dem Speicher eines Hauses im rheinland-pfälzischen Cronenberg eine Handgranate entdeckt. Das berichtet die Rhein-Zeitung. Die Polizei gehe davon aus, dass der Sprengkörper aus dem Ersten Weltkrieg "scharf war".

Der Kampfmittelräumdienst hat den Sprengkörper beseitigt, nach drei Stunden "Zwangspause" konnte der Handwerker seine Arbeit fortsetzen.

Weniger glimpflich ist ein Streit im sächsischen Auerbach ausgegangen, sachsen-fernsehen.de vermeldet eine "turbulente Auseinandersetzung" auf einer Baustelle. Weil eine Straße wegen einer Baustelle gesperrt war, ist ein Autofahrer offenbar durchgedreht.

Ein 49-jähriger Bauarbeiter hatte den Mann an der Durchfahrt gehindert – was dem offenbar nicht gefallen hat. "Nach einem kurzen Streit setzte sich der 34-Jährige wieder an das Steuer seines Polo und gab Gas", schreibt sachsen-fernsehen.de.

Der Handwerker sei auf die Motorhaube des Wagens gefallen, habe sich zunächst am Scheibenwischer festgehalten und sei dann zu Boden gestürzt. Der Bauarbeiter musste ins Krankenhaus eingeliefert werden

Der Autofahrer wurde später von der Polizei gefasst.

(sfk)

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