Foto: Anna-Maja Leupold

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Panorama

Aktion „Team Digital“: Handwerker in 3D gescannt

Mit einem furiosen Endspurt hat sich der Betrieb Metallbau Nieder bei der Aktion „Team Digital“ durchgesetzt. Der Gewinn: Ein 3D-Druck vom ganzen Team. handwerk.com war beim Scan in der Werkstatt des Handwerksbetriebs dabei.

Auf einen Blick:

  • Die Handwerker von Metallbau Nieder werden in der Werkstatt gescannt.
  • Stefan Nitz von der Makerlounge hat sein mobiles Studio nach Klötze in Sachsen-Anhalt verlegt und scannt dort die Gewinner der Aktion „Team Digital“.
  • Samt Vorbereitung vergehen pro Scan etwa fünf Minuten. Dann sind pro Person rund 150 Megabyte an Daten zusammen. Später wird Nitz davon im Studio die 3D-Drucke erstellen.
  • Nach dem Scan wartet auf das Team von Metallbau Nieder eine weitere Überraschung: ein Scheck über 500 Euro von handwerk.com. Das Portal hatte die Aktion zum Start des neuen Whatsapp-Nachrichtendienstes initiiert. Mit dem Geld dürfen die Gewinner ein weiteres Teamevent organisieren.

Es ist zehn Uhr morgens. Die Werkstatt ist hell ausgeleuchtet, drei große Studio Lampen sind auf ein kleines rundes Podest gerichtet. Noch ist es leer, aber nicht mehr lange. Denn die Hauptdarsteller sind noch nebenan. Die Metallbauer arbeiten in der großen Halle. Währenddessen baut Stefan Nitz von der Makerlounge sein Equipment auf. Er hat sein mobiles Studio heute nach Sachsen-Anhalt verlegt: Er scannt die Gewinner der Aktion „Team Digital“, das Team von Metallbau Nieder.

Geschäftsführer Alf Nieder wird in 3D gescannt

Rechner und Kamera sind mittlerweile startklar: Geschäftsführer Alf Nieder steigt als Erster auf das kleine Podest, er wird von den Lampen perfekt ausgeleuchtet. Dann legt Stefan Nitz los: Das Podest dreht sich langsam und Nitz hält den Metallbaumeister mit der Kamera von allen Seiten fest, die er vor sein Tablet montiert hat. Das Podest dreht sich um 360 Grad. Auf dem Tablet ist währenddessen schon das Profil von Alf Nieder zu sehen. Natürlich in 3D. „Fertig“, ruft Stefan Nitz kurze Zeit später. Dann darf der Geschäftsführer vom Podest heruntersteigen und Stefan Nitz hat rund 150 Megabyte mehr auf seiner Festplatte. Die Augen der Anwesenden sind auf den Bildschirm gerichtet, dort ist Alf Nieder in 3D zu sehen. „Perfekt, der nächste bitte“, sagt Nitz. Deshalb steigt Nieders Vater Norbert auf das runde Podest.

Alles geht ganz schnell. Samt Vorbereitung vergehen pro Scan etwa fünf Minuten. Bald sind die Metallbauer dran. „Heute sind alle zehn Mann an Bord“, verrät Nieder. Trotz Schulferien. Einer nach dem anderen kommt aus der Werkstatt, um sich ebenfalls von Nitz scannen zu lassen. Die Neugier ist groß. Die Handwerker stellen viele Fragen. Und Nitz beantwortet sie alle: Was es kostet, die Familie scannen zu lassen oder welches Potenzial er für 3D im Handwerk sieht oder wo 3D eingesetzt wird.

Noch eine Überraschung wartet auf die Gewinner der Aktion „Team Digital“

Die Zeit vergeht wie im Flug. Gleich ist Mittagspause. Draußen wird es ungemütlich. Vereinzelt fallen Regentropfen vom Himmel. Trotzdem versammeln sich die Handwerker mit der Familie Nieder für ein Gruppenfoto auf dem Hof. Die Kameras der Lokalpresse sind schon auf die Gewinner gerichtet. Doch bevor es losgeht, wartet auf sie noch eine Überraschung: ein Scheck über 500 Euro für ein weiteres Teamevent. Auch der kommt von handwerk.com und macht den Gewinn der Aktion „Team Digital“ zum Start des neuen Whatsapp-Nachrichtendienstes komplett. Die Augen der Handwerker strahlen. „Damit hätten wir nicht gerechnet.“, sind sie sich einig.

Wie es bei der Aktion „Team Digital“ weitergeht

Mit Teamevents kennen sich die Mitarbeiter von Metallbau Nieder aus. Im Hof grillen sie beispielsweise regelmäßig miteinander. „Im März grillen wir immer gemeinsam an“, berichtet Alf Nieder. Für welche Aktion er den Scheck zusammen mit seinem Team einlösen wird, steht noch nicht fest. Erste Ideen gibt es schon. Allerdings fiebern die Gewinner der Aktion „Team Digital“ der Vorstellung des fertigen 3D-Drucks noch mehr entgegen. Der wird von Stefan Nitz bald in Goslar erstellt, denn dort hat der 3D-Experte sein Studio.

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