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fernmeldeanlagenelektroniker

Fernmeldeanlagenelektroniker

 

"... wir bleiben in Verbindung." - Mit diesen Worten enden viele Telefongespräche. In unserer schnellebigen Zeit ist moderne Telekommunikation unerläßlich. In der Geschäftswelt hängen Erfolge oft vom "direkten Draht" zum Kunden ab. Auch im privaten Bereich will man für jeden jederzeit erreichbar sein. Das beweist die Vielzahl von Handys, Zweit- und Dritt-Telefonanschlüssen. Die Funktionsfähigkeit des dichten Kommunikationsnetzes wird aufrechterhalten durch aktuelle Technologien, wie Digitaltechnik oder Mikroelektronik. Spezialisten aus dem Handwerk übernehmen verstärkt den Bau von Telefon-, Melde-, Steuer-, Signalanlagen und Schaltsystemen. Daß dies nicht allein mit dem Hinstellen und Anschließen der Geräte gemacht ist, ist klar. Man muß Funktionsabläufe kennen und bei technischen Systemen durchblicken. Mit Mathematik und Physik sollte man daher nicht auf dem Kriegsfuß stehen. "Tote Hose" ist in diesem Beruf auch in Zukunft nicht angesagt, denn die Entwicklung in der Kommunikationstechnik schreitet schnell voran. Und dann heißt es: "... wir sehen uns", da z.B. das Bildtelefon sich immer mehr ausbreiten wird. Interessante Aufgaben stehen an.

Neue Berufsbezeichnung: Elektrotechniker

Voraussetzungen:

Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 1/2 Jahre

Vergütung (Stand Mai 2000):

West:

1. Ausbildungsjahr: 675 - 865 Mark

2. Ausbildungsjahr: 735 - 930 Mark

3. Ausbildungsjahr: 830 - 1.010 Mark

4. Ausbildungsjahr: 910 - 1.125 Mark

Ost:

1. Ausbildungsjahr: 476 - 545 Mark

2. Ausbildungsjahr: 563 - 595 Mark

3. Ausbildungsjahr: 636 - 660 Mark

4. Ausbildungsjahr: 636 - 722 Mark

Aufstiegschancen:

Betriebsassistent im Fernmeldeanlagenelektroniker-Handwerk, Meister im Elektrotechniker-Handwerk, Betriebswirt des Handwerks, Techniker.

Ausbildungsinhalte:

Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Datenschutz und rationelle Energieverwendung; Lesen und Anwenden technischer Unterlagen; Umgang mit Kunden, Beraten von Kunden; Planen des Arbeitsablaufs, Disponieren von Werkzeugen, Materialien und Ersatzteilen; Bearbeiten von Werkstoffen; Zusammenbauen mechanischer, elektromechanischer und elektronischer Baugruppen und Geräte; Installieren von Leitungen und sonstigen Betriebsmitteln; Messen elektrischer Größen; Inbetriebnehmen von Baugruppen und Geräten; Warten, Inspizieren und Instandsetzen von Baugruppen und Geräten; Entwerfen, Anfertigen und Bestücken von Leiterplatten; Prüfen der Funktion von digitalen und analogen Schaltungen; Prüfen und Einstellen von Einrichtungen der Informations- und Telekommunikationstechnik; Installieren und Inbetriebnehmen von Geräten und Anlagen der Informations- und Telekommunikationstechnik; Bedienen von Geräten und Anlagen der Informations- und Telekommunikationstechnik

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