Tanja Hartmann
Foto: Martina Jahn
Bei Tanja Hartmann dreht sich alles um Sonnenschutz. Die Unternehmerin will künftig noch mehr auf Nachhaltigkeit setzen. 

Kurzinterviews

Serie: Gut gemacht! Handwerker verraten ihre Erfolgsrezepte

Viele Wege führen zum Erfolg. Aber welche? In der Fortsetzung der Kurzinterview-Reihe erzählen Selbstständige, was ihren Betrieb ausmacht. Teil 13: Visionen entwickeln – und gezielt umsetzen.

  • In der Interview-Serie "Gut gemacht!" berichten Handwerker, welche Entscheidungen sie zu erfolgreichen Unternehmern gemacht haben – die Lesedauer beträgt maximal 60 Sekunden.
  • Die Selbstständigen erzählen, welche Entscheidungen für sie spielentscheidend waren, worin sie ihre Alleinstellungsmerkmale sehen und was sie künftig noch erreichen wollen.

Teil 13: Visionen entwickeln – und gezielt umsetzen

Bei der Sonnensegel Manufaktur in Nordstemmen werden Visionen groß geschrieben. Tanja Hartmann und ihre Geschäftspartnerin Lydia Horst arbeiten an einer Solarfolie für Sonnensegel, die Strom erzeugen kann.

Tanja Hartmann
Foto: Martina Jahn
Tanja Hartmann

1. Was war Ihre wichtigste Entscheidung als Unternehmerin? Verantwortung mit meiner Geschäftspartnerin zu teilen und uns nach unseren Stärken die verschiedenen Bereiche aufzuteilen.

2. Welches Ziel wollen Sie als Unternehmer noch erreichen? Wir wollen Visionen umsetzen: Ganz oben steht die Verbindung von einer Solarfolie mit dem Sonnensegelstoff, um damit Strom zu erzeugen. Und in Sachen Nachhaltigkeit haben wir uns vorgenommen, mehr auf Recycling zu setzen und ein Lastenrad anzuschaffen.

3. Was war Ihre härteste Bewährungsprobe? Körperliche Grenzen kennenzulernen und den Abstand zwischen Ruhe- und Belastungsphasen wirklich konsequent einzuhalten.

4. Wie halten Sie sich und Ihren Betrieb leistungsfähig? Mit schnellem Handeln, der Zusammenarbeit mit ortsansässigen Gewerken, indem wir die Fixkosten im Blick behalten und versuchen, bodenständig zu bleiben.

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Teil 12: Gründung in der Corona-Pandemie - ohne persönliche Kontakte

Tim Schlattmann ist Inhaber von Geo-Klimatechnik in Georgsmarienhütte. Der Unternehmer steckt noch in einer harten Bewährungsprobe – nämlich im ersten Gründungsjahr seines Betriebs in Zeiten der Corona-Pandemie.  

Tim Schlattmann
Foto: Privat
Tim Schlattmann

1. Was war Ihre wichtigste Entscheidung als Unternehmer? Die Entscheidung zu gründen – und zwar trotz den erschwerten Bedingungen: Corona, Rohstoffknappheit, etc.

2. Was bieten Sie Kunden, das Ihre Mitbewerber nicht haben? Das Thema Nachhaltigkeit steht für mich besonders im Vordergrund. Gerade beim Arbeiten mit neuesten Technologien wie zum Beispiel Wasser als Kältemittel oder beim Einbeziehen aktueller Förderprogramme, achte ich immer darauf, über den Tellerrand zu schauen und ganzheitliche Lösungen für den Bedarf der Kunden zu schaffen.

3. Welches Ziel wollen Sie als Unternehmer noch erreichen? Ich möchte mein Unternehmen als feste Größe in der Region etablieren, mit einer starken Basis wachsen und Arbeitsplätze schaffen. 

4. Was war Ihre härteste Bewährungsprobe? Ich denke, die Gründung inmitten einer Pandemie ist die härteste Bewährungsprobe: die fehlenden Möglichkeiten ein gutes Netzwerk aufzubauen und die eingeschränkten persönlichen Kontakte. Zudem gibt es viele Fehlinformationen, welche Maßnahmen bezüglich der Minimierung von Virenlasten in Innenräumen sinnvoll sind.

Die ersten 11 Teile dieser Serie finden Sie hier. Serie: Gut gemacht! Handwerker verraten ihre Erfolgsrezepte

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