Damit seine Tochter eine gute Grundlage für die Übernahme des Betriebs hat, hat er in neue Räume für eine Ausstellung investiert.
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Strategie

Serie: Gut gemacht! Handwerker verraten ihre Erfolgsrezepte

Viele Wege führen zum Erfolg. Aber welche? In dieser Kurzinterview-Reihe erzählen Selbstständige, was ihren Betrieb ausmacht. Teil 9: Den Betrieb für die Nachfolge rüsten.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • In der Interview-Serie "Gut gemacht!" berichten Handwerker, welche Entscheidungen sie zu erfolgreichen Unternehmern gemacht haben.
  • Die Serie setzt auf Kurz-Interviews mit maximal fünf Fragen. Jedes Interview hat eine Lesedauer von maximal 60 Sekunden.
  • Die Selbstständigen erzählen, welche Entscheidungen für sie spielentscheidend waren, worin sie ihre Alleinstellungsmerkmale sehen und was sie künftig noch erreichen wollen.

Teil 9: Den Betrieb für die Nachfolge rüsten

Damit sein Betrieb für die Übergabe an seine Tochter gerüstet ist, investiert Tischlermeister Herbert Müller aus Duderstadt jetzt schon.

Was war Ihre wichtigste Entscheidung als Unternehmer? Als feststand, dass unsere Tochter den Betrieb übernimmt, haben wir eine große Ausstellung gebaut. Wir wollen den Betrieb zukunftsfähig aufstellen.

Was bieten Sie Kunden, das Ihre Mitbewerber nicht haben? Kunden können bei uns Türen, Fenster, Möbel und mehr erleben. Das ist ein Mehrwert auch in der Beratung, in der wir auch digitale Methoden einsetzen.

Welches Ziel wollen Sie mit Ihrem Unternehmen noch erreichen? Ich möchte den Betrieb erhalten, so dass er von der nächsten Generation erfolgreich weitergeführt werden kann. Dabei ist mir die Qualität unserer Auftragsausführung und unserer Ruf besonders wichtig.

Was war Ihre härteste Bewährungsprobe? Es kommt schon vor, dass Bauträger nicht zahlen können und wegbrechen. Das aufzufangen, ist nicht immer leicht.

Wie halten Sie sich und Ihren Betrieb leistungsfähig? Momentan modernisieren wir die Hard- und Software. Unser Team wird ­regelmäßig geschult und wir selbst versuchen, uns durch Sport fit zu halten.

4 Signale, dass Ihr Nachwuchs für die Betriebsnachfolge in Frage kommt

Sie wünschen sich, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter den Betrieb übernimmt? Diese 4 Signale sprechen dafür, dass dieser Wunsch realistisch ist.
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Teil 8: Gut investiert, in die richtigen Maschinen

Tischlermeister Christian Rasch geht mit seinem Betrieb Möbelkunst Rasch aus in Belm bei Osnabrück auf die unterschiedlichsten Designwünsche seiner Kunden ein.

Was war Ihre wichtigste Entscheidung als Unternehmer? Ich habe Geld in gute Maschinen für ganz verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten investiert, noch bevor ich dafür die passenden Aufträge hatte. Das war eine bewusste Entscheidung und sie hat sich für mich ausgezahlt. So kann ich zum Beispiel Drechselarbeiten anbieten. Auch habe ich viele spezielle Hand- und Elektrowerkzeuge – die sind nicht oft im Einsatz, aber umso wertvoller, wenn sie gebraucht werden.

Was bieten Sie Kunden, das Ihre Mitbewerber nicht haben? Meine Kunden schätzen an mir, dass ich ihren Sinn für Kunst teile und ein Auge für Design und Proportionen habe. Ich nehme mir viel Zeit für die bestmögliche Beratung. Und ich erfülle ausgefallene Wünsche, die mich herausfordern und vom Standard abweichen. Das kann mal eine achteckige Fensterluke in einer Tür sein oder wie aktuell der Bau einer Jugendstiltür mit Schnitzereien.

Welches Ziel wollen Sie als Unternehmer noch erreichen? Dass ich mich vor interessanten Aufträgen nicht retten kann. Außerdem möchte ich überregional noch bekannter werden.

Wie halten Sie sich und Ihren Betrieb leistungsfähig? Gesundheit ist ganz wichtig, daher achte ich auf guten Arbeitsschutz. Ich arbeite außerdem mit guten Werkzeugen, die mich entlasten. Und ich habe Spaß an meiner Arbeit.

Teil 7: Zentrales Kundenversprechen: Jeder Wunsch wird erfüllt!

Der Metallbildner Andreas Henschel aus Schönebeck, Sachsen-Anhalt, hat sich mit seinem Unternehmen Steelware Design auf individuellen Möbelbau spezialisiert.

  • Was war Ihre wichtigste Entscheidung als Unternehmer? Nach jahrelangem Dienstleistungsservice im Bereich Stahlmontage habe ich den Entschluss gefasst, mich auf ein Produkt zu spezialisieren: die Anfertigung einzigartiger Möbel aus Stahl, Holz und anderen Materialien.
  • Was bieten Sie Kunden, das Ihre Mitbewerber nicht haben? Ich erfülle hochindividuelle Möbelwünsche. Ich baue Möbel für jeden Kunden so, dass er das Gefühl hat, es selbst gemacht zu haben.
  • Welches Ziel wollen Sie als Unternehmer noch erreichen? Den weiteren Ausbau der Produktion mit Digitalisierung im Bereich Industrieroboter. Das soll mich und künftige Mitarbeiter bei verschiedenen Arbeitsschritten entlasten.
  • Was war Ihre härteste Bewährungsprobe? Die steht noch aus. Bisher habe ich kein aktives Marketing gemacht. Ich will Kunden meine Produkte begreifbar machen und ihnen zeigen, dass sie bei mir jeden individuellen Wunsch erfüllt bekommen. Getreu meinem Slogan: „Wir schaffen Möglichkeiten“.