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Transporter im Visier

Autodiebe lieben VW-Busse

Auf dem Schwarzmarkt laufen die Autogeschäfte prächtig. Besonders beliebt ist nach wie vor der VW-Bus. Auffällige Exemplare schrecken Diebe nicht ab, wie das jüngste Beispiel eines Handwerkers zeigt.

"Knallgelber, auffälliger VW-Bus gestohlen" titelte das Göttinger Tageblatt Anfang des Monats. Das Firmenfahrzeug eines Göttinger Handwerksbetriebs war auf einem Supermarktplatz gestohlen worden. Offenbar hatten diese Diebe gar keine Scheu.

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Rundum sei es in schwarzer Schrift mit den Firmendaten beschriftet gewesen. Auch lebensgroße Fotos der Mitarbeiter hätten an dem leuchtenden Wagen geklebt. Den Schaden schätzte die örtliche Polizei auf mindestens 10.000 Euro.

Und wieder bestätigen die Langfinger eine aktuelle Statistik, wonach in der Europäischen Union jährlich etwa 1,4 Millionen Fahrzeuge gestohlen werden. Spitzenreiter und Liebling der Autodiebe ist der VW Caravelle Multivan: "1,3 Prozent der versicherten Fahrzeuge dieses Typs wechselten 2008 in Deutschland ungewollt den Besitzer", schreibt sueddeutsche.de

Auf den Rängen folgen der Porsche Cayenne und der BMW X5 bzw. der BWM X6. Besonders stark betroffen vom zunehmenden Autoklau seien die grenznahen Gebiete im Osten und Norden Deutschlands, da viele gestohlene Fahrzeuge von dort schnell in Richtung Osteuropa geschafft würden.

Um das Problem zu lösen, forderte der Bundesinnenminister die Autobauer auf, die elektronische Wegfahrsperre weiterzuentwickeln. Grund: Versierte Autodiebe könnten mittlerweile selbst komplizierte Identifikationscodes knacken, schreibt das Nachrichtenportal. Anleitungen dazu gebe es im Internet zuhauf.

Autodiebe in Deutschland richten laute sueddeutsche.de einen Schaden von mehr als 270 Millionen Euro an.

Ist die Blackbox eine Lösung?
Ein neues Sicherheitssystem biete beispielsweise der Autozulieferer Continental an. Die Telematikbox Novanto ist so groß wie ein Taschenbuch und kann im Wagen unentdeckt verstaut werden. Auch ohne funktionsfähige Hauptbatterie ist eine Backup-Lösung vorhanden. Über GPS-Satelliten wird die Position bestimmt und das Auto ist im Alarmfall weltweit auffindbar.

Und so funktioniert das System: Es wird beispielsweise durch die Alarmanlage des Autos oder einen Bewegungssender ausgelöst. Die Daten werden über eine verschlüsselte GSM-Mobilfunkverbindung. Sollten Diebe versuchen, dieses Signal zu stören, gibt der Wagen per SMS trotzdem seine Koordinaten durch.

Per Bildschirm lässt sich die Bewegung des Fahrzeugs dann verfolgen. Steht der Wagen mehr als 30 Sekunden still, verhindert die kleine Blackbox auch ein nochmaliges Anlassen des Motors, berichtet sueddeutsche.de weiter.

(ja)

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