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Blöde Fragen, blöde Antworten

Klugscheisser Kunde

Dumme Scherze über Handwerker kennt jeder. Aber warum lacht eigentlich keiner über die Kunden und Auftraggeber? Fünf Witze zum Wochenausklang – oder ist die Lage zu ernst für Scherze?

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Typischer Geiz:   
"Wie gefällt Ihnen denn Ihr neues Fertighaus?" wird die junge Frau von ihrer Nachbarin gefragt.
"Sehr gut," antwortet die, "seit wir drin wohnen, haben wir uns noch kein einziges Mal gestritten."
"Wie kommt denn das?"
"Wir trauen uns nicht, die Türen zuzuschlagen!"

Typischer Auftrag:
"Bitte reparieren Sie mir vor allem meine Hupe", bittet Möllner den Automechaniker inständig.
"Aber die Bremsen sind auch restlos im Eimer", gibt der zu bedenken.
Fragt Möllner mit Nachdruck: "Warum, meinen Sie, sollen Sie mir die Hupe reparieren?"

Bleibt Ihnen das Lachen im Halse stecken? Sind solche Kunden typisch?

So mancher Kollege ist jedenfalls richtig genervt – ein extremes Beispiel auf Seite 2.

"Dann macht's doch selber"

Auf der Internetseite „Der Handwerkerhasser“ schreiben Kollegen:

  • Das Verhältnis zwischen Kunde und Handwerker ist zunehmend schlechter, weil anonymer geworden. Ich bin seit 30 Jahren Schreiner und Meister, trage mit Stolz täglich meine Arbeitshose – und werde immer häufiger von Kunden herablassend und sogar beleidigend behandelt.
  • Wenn sich alle Handwerker bei ihren Einkäufen so benehmen würden wie sich die Kunden beim Handwerker benehmen, dann würde es keine Verkäufer mehr geben. Die Arroganz, Überheblichkeit, Intoleranz, Besserwisserei und das ständige Nörgeln der Kunden ist in Worten kaum zu beschreiben. Kaum ist man beim Kunden, ist die erste Frage: Wie lange brauchen Sie? Als zweites kommt: "Muss das sein?" Als Drittes: "Das ist aber bestimmt viel zu teuer." Wenn ihr keinen Handwerker möchtet, dann macht es selber.
Der Malermeister Sascha Trynoga schreibt in seinem Blog über spezielle Kunden:
  • Manchmal, und der Prozentsatz ist verschwindend gering, hat man ein komisches Gefühl bei einer Baustelle. Von Anfang an. Man weiß nicht warum, aber es ist da. Irgendwo in der Magengegend drückt und zwickt es. Wenn sich dann diese Geschichte genau in die “gefühlte” Richtung entwickelt, ist es manchmal besser getrennte Wege zu gehen. Geld ist nicht alles, der Seelenfrieden jedoch ist wichtig. Zumal wenn so etwas zur Last wird und wertvolle Zeit raubt, die man bei anderen, zufriedeneren Kunden hätte verbringen können.
Zum Wochenausklang vielleicht doch lieber noch ein paar Witze? Dann lesen Sie Seite 3.
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