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Politik und Gesellschaft

Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk: Das ändert sich 2018

In Sachen Mindestlohn ändert sich 2018 im Dachdeckerhandwerk einiges: Manche Beschäftigte bekommen künftig weniger Geld, für andere wird eine neue Lohnuntergrenze eingeführt.

Erst zu Jahresanfang ist der Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk auf 12,25 Euro pro Stunde gestiegen. Jetzt wird er zum Jahreswechsel wieder abgesenkt. Das bedeutet: Vom 1. Januar 2018 an bekommen ungelernte gewerbliche Arbeitnehmer eine Vergütung von 12,20 Euro je Arbeitsstunde.

Anders sieht es künftig bei Facharbeitern aus. Für sie wird 2018 eine neue Lohnuntergrenze eingeführt. Der sogenannte Mindestlohn 2 greift dann für alle Beschäftigten, die einen Gesellenbrief im Dachdecker-, Zimmerer- oder Klempnerhandwerk aufweisen können.

Laut Einigung zwischen dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und der Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt (IG Bau) beträgt der Mindestlohn 2 künftig 12,90 Euro. Auch die erste Erhöhung steht schon fest: 2019 sollen gelernte Arbeitnehmer 30 Cent mehr bekommen, der Mindestlohn 2 liegt dann bei 13,20 Euro pro Stunde.

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Politik und Gesellschaft

Mindestlohn: Das gilt 2020 im Handwerk

Am 1. Januar ist der gesetzliche Mindestlohn erneut gestiegen. 2020 werden aber im Handwerk auch einige Branchenmindestlöhne angehoben.

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Mindestlohn: Das gilt ab 2020 im Dachdeckerhandwerk

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Recht

Diese Mindestlöhne gelten 2018 im Handwerk

Gilt für Dachdecker, Elektriker, Gebäudereiniger, Maler und Steinmetze: 2018 steigen die Mindestlöhne. In vielen Gewerken gelten sie seit dem Jahreswechsel.

Politik und Gesellschaft

Diese Mindestlöhne gelten 2019 im Handwerk

Abweichend vom gesetzlichen Mindestlohn gelten in einigen Handwerksberufen höhere Branchenmindestlöhne. 2019 steigen die Lohnuntergrenzen in 5 Gewerken.