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Mit Meta-Tags punkten

Mit Meta-Tags punkten

ACHTUNG: Im RATGEBER ------------------------------------- Wer mit einem eigenen Internet-Auftritt im Netz ist, möchte dass seine Seiten gefunden werden. Um sie bekannt zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist der Eintrag in Suchmaschinen. Doch mit einer einfachen Anmeldung bei den Katalogen ist es in den meisten Fällen nicht getan.

Wer mit einem eigenen Internet-Auftritt im Netz ist, möchte dass seine Seiten gefunden werden. Um sie bekannt zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist der Eintrag in Suchmaschinen. Doch mit einer einfachen Anmeldung bei den Katalogen ist es in den meisten Fällen nicht getan. Mit Hilfe so genannter Meta-Tags kann die Rangfolge in den Suchergebnis-Seiten deutlich verbessert werden.

Wer schon einmal einen Blick in den Quelltext also die HTML-Formatierung einer Internet-Seite geworfen hat, kennt vielleicht die kryptischen Befehle, die im Kopf des HTML-Dokuments eingefügt sind. Wird die Web-Site mit einem Browser geöffnet, sind die Anweisungen für das Auge nicht sichtbar für Suchmaschinen indes schon. Diese schicken Robots oder Spider genannte automatische Surfer durch das gesamte Netz. Sie durchsuchen den Inhalt von Internet-Seiten und lesen sich sowohl die sichtbaren Texte als auch die versteckten Auszeichnungen durch. Damit versuchen sie, sich einen Überblick zu verschaffen, um was es auf den Seiten eigentlich geht. Anhand der eingelesenen Texte werden die Homepages katalogisiert und bei Suchabfragen gelistet, und zwar passend zu den gesuchten Schlagworten.

Jeder Spider arbeitet anders und um eine gute Platzierung in den Suchmaschinen zu erzielen, sollten die Spider bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Denn je exakter der Suchbegriff passt, desto weiter oben wird einfach gesprochen die Fundstelle gelistet. Nicht alle Suchmaschinen lesen Meta-Informationen aus. So arbeiten beispielsweise Lycos.de und Web.de mit manuell erstellten Verzeichnissen. Dementsprechend bieten Meta-Tags auch keinen Ersatz für den Text auf einer Seite, sondern sind lediglich eine wichtige Ergänzung.

Jede Seite individuell ausstatten

Grundsätzlich sollten alle Seiten des Angebots mit Meta-Tags versehen werden. Dabei ist wichtig, dass die Informationen zum Inhalt der einzelnen Seiten passen. Es ist wenig sinnvoll, Metatags einmal zu definieren und auf alle Seiten zu kopieren. Die Informationen könnten unter Umständen nicht speziell genug sein.

Bei der Wahl der Meta-Informationen sollte man sich lieber auf wenige und vor allem zutreffende Schlagworte, auch Keywords genannt, beschränken als einen ganzen Wust von eventuell passenden zu verwenden. Denn die Platzierung in den Suchmaschinen erfolgt nach Relevanz. Daher sollte man sich auf die Keywords beschränken, die auch wirklich auf der Seite enthalten sind. Einige Suchmaschinen "bestrafen" sogar "zugemüllte" Seiten, indem sie sie als unwichtig bewerten und ignorieren.

Die Groß- und Kleinschreibung der Schlagworte ist für sie dabei nicht relevant. Wichtig ist aber, dass Umlaute unbedingt verwendet werden sollten. Denn kaum jemand tippt "ae" oder "oe" anstelle von "ä" oder "ö" in das Suchfeld ein. Entities, also spezielle Zeichenbeschreibungen im HTML-Code, hingegen werden nicht umgewandelt, sondern als solche indexiert. Im Index landet dann beispielsweise "Würzmittel". Und diese Schreibweise ist im Alltag weniger gebräuchlich als "Würzmittel".

Die wichtigsten Meta-Tags im Überblick

Platziert werden die Meta-Tags ganz am Anfang der HTML-Datei zwischen den Auszeichnungen und . Aufgebaut sind sie stets nach dem gleichen Schema: Das Wort "meta" gibt dem Robot der Suchmaschinen die Anweisung, dass es sich hier um einen Meta-Tag handelt und nicht um einen HTML-Befehl. Der Robot weiß dann gleich Bescheid, dass hier für ihn wichtige Informationen folgen. "name" beschreibt den Namen des Tags und "content" die dazugehörige Information.

Description

Die wichtigste Information, "description" beschreibt den Inhalt der Homepage. Hierbei handelt es sich zumeist um den Text, der in der Ergebnisliste von Suchmaschinen ausgegeben wird. Beschreiben Sie in zwei bis drei Sätzen, was den Besucher auf Ihrer Homepage erwartet. Der Text sollte sich auf zirka 200 bis 250 Zeichen beschränken.

Keywords

Im nächsten Meta-Tag werden die Schlagwörter (Keywords) definiert. Sie werden ohne Leerzeichen durch Kommata oder Semikola abgetrennt und hintereinander weg geschrieben. Die Keywords können auch aus mehreren Worten bestehen. Die Schlagworte sollten unbedingt zum Inhalt der Seite passen und individuell auf den Inhalt zugeschnitten sein.

Robots

Mit dem ersten Meta-Tag wird der Robot aufgefordert, die Seite zu indexieren und sämtlichen Links zu folgen (follow). So werden alle Seiten Ihres Angebots nach und nach automatisch in den Suchmaschinen aufgenommen. Wer nicht möchte, dass Hyperlinks weiter verfolgt werden (beispielsweise wenn es sich um Frames handelt), sollte sich für Variante zwei entscheiden.

Autor, Copyright

An dieser Stelle kann sich der Autor der Seiten eintragen.

Hier kann hinterlegt werden, wo das Copyright für den Inhalt liegt.

Als Hilfestellung für das Anlegen von Meta-Informationen empfehlen sich so genannte Meta-Tag-Generatoren. Per Mausklick werden die Meta-Tags erstellt und können anschließend komfortabel in den HTML-Code der eigenen Web-Seiten kopiert werden.

Meta-Tag-Generatoren gibt es beispielsweise bei der

Suchfibel.

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Meta-Tag-Varianten gibt es bei

Dr. Web

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