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Umfrage ausGEZählt

Umfrage ausGEZählt

Wie nachhaltig die neuen GEZ-Regeln das Handwerk ärgern, zeigt sich auch daran: Fast 10.000 Betriebe haben sich an der ZDH-Umfrage zur Rundfunkgebührenpflicht von Computern beteiligt.

Wie nachhaltig die neuen GEZ-Regeln das Handwerk ärgern, zeigt sich auch daran: Fast 10.000 Betriebe haben sich an der ZDH-Umfrage zur Rundfunkgebührenpflicht von Computern beteiligt.

97 Prozent der Teilnehmer der Umfrage nutzen internetfähige Geräte in ihren Betrieben. Das bevorstehende AbGEZocke (so die Wortschöpfung eines handwerk.com-Lesers) könnte die Wirtschaft also erheblich belasten, denn es gibt mehr als 900.000 Handwerksbetriebe in Deutschland.

Von der ungeliebten Gebührenpflicht befreit sollen Internet-Computer nur dann sein, wenn auf einem Firmensitz bereits ein herkömmliches Rundfunkgerät angemeldet worden ist. Weil sie in mindestens einer Filiale kein Radio angemeldet haben, rechnen 57 Prozent der Betriebe ab 2007 mit zusätzliche Rundfunkgebühren.

Wofür und wie die Gebühren in der Praxis eingetrieben werden, bleibt weiter unklar. Daher könnte die Belastung weitaus höher liegen. Eine offene Frage: Werden Computer gebührenrechtlich als Fernsehgeräte eingestuft? Dann müssten die Betriebe, die bislang nur ein Radio angemeldet haben, auch für ihren Fernseher zahlen laut ZDH würden zusätzlich 138,12 Euro fällig sein. Betriebe, die bislang noch nicht einmal ein Radio angemeldet haben, müssten mit einer Zusatzbelastung von 204,36 Euro im Jahr rechnen.

Und auch das verdeutlicht die Umfrage: Nur 1,8 Prozent der Betriebe empfangen Radiosender über den Computer. Und lediglich 0,4 Prozent der Computer werden auch für den für den Empfang von Fernsehprogrammen genutzt.

Das komplette Ergebnis der Umfrage finden Sie hier hier.

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