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Kamps muss kleinere Brötchen backen

Kamps muss kleinere Brötchen backen

Eine Niederlage vor Gericht musste die Kamps AG einstecken. Laut Urteilsspruch des Oberlandesgerichts Hamburg muss der Großbäcker einer Filialbetreiberin 13.000 Mark Schadenersatz zahlen, weil ihr Pachtvertrag nicht transparent genug war.

Eine Niederlage vor Gericht musste die Kamps AG einstecken. Laut Urteilsspruch des Oberlandesgerichts Hamburg muss der Großbäcker einer Filialbetreiberin 13.000 Mark Schadenersatz zahlen, weil ihr Pachtvertrag nicht transparent genug war. Wie die Zeitschrift "Backjournal" berichtet, sahen es die Richter als erwiesen an, dass der Frau aufgrund des so genannten Kosten-Wertschöpfungsbeitrags auf Snacks und Kaffe ein Schaden entstanden sei.

Nach Einschätzung des Hamburger Vereins für Treu und Glauben im Wirtschaftsleben, Pro Honore, der die Klägerin beraten hatte, sind die Folgen des Urteils erheblich. Ein Sprecher sagte gegenüber dem Backjournal, dass die Entscheidung Prizipiencharakter habe und jetzt jeder Kamps-Pächter in Deutschland, der sich in der gleichen Weise geschädigt fühle, unter Berufung der Entscheidung in ähnlichen Fällen mit Aussicht auf Erfolg klagen könne.

Der Rechtsstreit zog sich über mehrere Jahre hin. Zunächst wurde das Kartellamt, später dann die Hamburger Gerichte bemüht.

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Strafanzeige gegen Kamps

Strafanzeige gegen Kamps

Der Rechtsstreit ehemaliger Pächter gegen die Kamps AG geht in eine neue Runde. Der Hamburger Verein für Treu und Glauben im Wirtschaftsleben, Pro Honore, hat Strafanzeige gegen die Bäckereikette erstattet. Dabei geht es unter anderem um den Verdacht auf Betrug, der Erpressung, der Untreue und des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt.

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Pächter

"Für uns war es ein sauberer Schnitt"

Pro und Contra zu Kamps: In Niedersachsen haben Handwerker auch gute Erfahrungen mit dem Konzern gemacht.

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Urheberrecht

Web-Dieben droht Schmerzensgeld

Wer sich im Internet bedient, um mit fremden Texten und Bildern die eigene Homepage aufzuwerten, muss mit Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen rechnen. Das kann teuer werden, wie zwei aktuelle Urteile des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt beweisen.

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Urheberrecht

Freibrief für Web-Diebe?

"Oberlandesgericht erlaubt Website-Plagiate" - mit dieser Nachricht sorgten Fachzeitschriften kürzlich für erhebliche Irritationen. Die Frage: Hatten die Richter den Grundsatz ausgehebelt, dass jemand, der seine Homepage mit fremden Texten und Bildern aufwertet, Schadens- ersatz- und Schmerzensgeld zahlen muss?

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