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Spekulationsverluste mitnehmen

Spekulationsverluste mitnehmen

Wer beim Aktienkauf kein glückliches Händchen hatte, sollte sich von seinen Verlustbringern unbedingt noch im Jahr 2001 innerhalb der 12-monatigen Spekulationsfrist trennen. Dann erkennt das Finanzamt noch 100 Prozent des Verlusts an.

Wer beim Aktienkauf kein glückliches Händchen hatte, sollte sich von seinen Verlustbringern unbedingt noch im Jahr 2001 innerhalb der 12-monatigen Spekulationsfrist trennen. In diesem Fall erkennt das Finanzamt nämlich noch 100 Prozent des Verlusts an. Wer im selben Jahr keine Spekulationsgewinne vorweisen kann #8211; nur mit diesen dürfen Spekulationsverluste verrechnet werden #8211; kann seine Verluste ins nächste Jahr vortragen und dort mit nur 50-prozentigen Spekulationsgewinnen verrechnen.

Viele Aktionäre, die in den letzten Monaten zum Teil erhebliche Verluste hinnehmen mussten, wollen es lieber "aushocken" und auf einen künftigen Kursanstieg hoffen. Dabei ist es durchaus denkbar, dass sie sich von ihren Wertpapieren innerhalb der Spekulationsfrist inklusive Verlustmitnahme trennen und am nächsten Tag wieder zurückkaufen. Noch ist keine Schamfrist für den Rückkauf bekannt, innerhalb derer das Finanzamt einen Missbrauchstatbestand annehmen würde.

Tipp: Um das Finanzamt davon überzeugen zu können, dass kein Missbrauch vorliegt, sollten Rückkäufe mit euphorischen Kaufempfehlungen oder Umstrukturierungen der jeweiligen Aktiengesellschaft begründet werden (Nachweise aufheben).

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Spekulationsverluste 2000 und 2001 sammeln

Spekulationsverluste 2000 und 2001 sammeln

Im Jahr 2002 sind Dividenden, die für das Geschäftsjahr 2001 beschlossen werden, nur noch zur Hälfte zu versteuern (Halbeinkünfteverfahren). Nachteil: Die Regelung gilt auch für Spekulationsverluste.

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Aktienverkäufe

Bei Aktien kassiert der Fiskus mit - Teil I: Spekulationsgewinne

Wer sich für Aktien als Kapitalanlage entscheidet, sollte bei seinen Kalkulationen nicht das Finanzamt vergessen. Spekulationsgewinne müssen versteuert werden. Allerdings können sich Freigrenzen und Spekulationsverluste anderer Jahre steuermindernd auswirken.

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Spekulationsgewinne auf ungewöhnliche Art mindern

Spekulationsgewinne auf ungewöhnliche Art mindern

Mit einem einfachen Trick können Spekulationsgewinne aus Aktien gegen den Wertverlust eines Neuwagens verrechnet werden. Insbesondere bei teuren Pkws ist das ein durchaus lohnendes Geschäft.

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Alles nur zur Hälfte

Alles nur zur Hälfte

Im Rahmen des neuen Halbeinkünfteverfahrens sind Gewinne, aber auch Verluste aus Aktien zur Hälfte mit dem Fiskus zu teilen.

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