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Whatsapp lernt jetzt Live-Überwachung

Eine neue Funktion des Messengers soll es künftig erlauben, die Bewegungen anderer Nutzer in Echtzeit zu verfolgen.

Whatsapp testet offenbar gerade eine Funktion, mit der die Gruppenmitglieder eines Chats ihren Standort in Echtzeit mitteilen können. Die Funktion wurde von den Betreibern des Twitter-Kanals Wabetainfo in Beta-Versionen des Messengers entdeckt, berichtet das IT-Nachrichtenportal t3n.

Schafft es die Funktion auf den Massenmarkt der Whatsapp-Nutzer, soll sie wohl standardmäßig deaktiviert sein, schreibt Wabetainfo. Sie muss vom Gruppenmitglied selbst aktiviert werden, damit seine Bewegungen für die anderen Mitglieder der Gruppe für eine bestimmte Zeit verfolgbar werden. Das kann in Situationen, wo sich Gruppenmitglieder beispielsweise auf einem großen, überfüllten Gelände suchen, praktisch sein.

Praktisch ist diese Funktion womöglich auch im Arbeitsalltag, wenn Chefs, Mitarbeiter und Vorgesetzte ihren Standort gegenseitig transparent machen. Während der Arbeitszeit ist das rechtlich - ähnlich wie bei der GPS-Überwachung von Firmenwagen – grundsätzlich nicht verboten.

Jedoch lässt sich Whatsapps Überwachungsdienst nicht nur für Minuten sondern auch dauerhaft einschalten. Daraus ergibt sich eine mögliche Dauerüberwachung von Mitarbeitern. Die gestattet das Bundesdatenschutzgesetz nicht. Denn Standortdaten zählen zu den personenbezogenen Daten und unterliegen damit einem besonderen Schutz. So könnte der Einsatz eines Whatsapp-Trackers im Gewerbe bald das eine oder andere Gericht beschäftigen.

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