Nach Einschätzung des Bundesjustizministeriums reicht die Verjährungsfrist von fünf Jahren aus.
Foto: ©Hoda Bogdan - Fotolia.com

Politik und Gesellschaft

Reicht die gesetzliche Verjährungsfrist bei Baumängeln aus?

Manche Baumängel treten erst auf, wenn die gesetzliche Verjährungsfrist abgelaufen ist. Muss sie deshalb verlängert werden? Eine Studie liefert nun eine eindeutige Antwort.

Die derzeitige gesetzliche Verjährungsfrist von fünf Jahren ist angemessen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Baurecht aus Hannover in einer Studie, die das Bundesjustizministerium in Auftrag gegeben hatte. Eine Verlängerung sei nicht nötig.

Im Rahmen der Studie befragten die Forscher unter anderem Handwerker, Bauherren und öffentliche Auftraggeber nach ihren Erfahrungen. Untersucht wurde zudem der Beseitigungsaufwand für Mängel und Schäden, die erst nach Ablauf der fünfjährigen Frist aufgetreten sind.

Den Ergebnissen der Befragungen zufolge müssen dafür weniger als 1 Prozent der Herstellungskosten aufgewendet werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesjustizministeriums. Daraus könne geschlossen werden, dass schwerwiegende Mängel nach Ablauf der Frist für Mängelansprüche „regelmäßig nicht zu verzeichnen“ seien. Zudem habe die Analyse ergeben, dass etwa 90 Prozent aller Schadensfälle während der ersten fünf Jahre nach Baufertigstellung auftreten.

Aufgrund der Studienergebnisse erachtet das Bundesjustizministerium die jetzige Regelung als angemessen. Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Seite des Bundesjustizministeriums. (red)

Der T6.1 steht im 16. Jahr auf der gleichen Plattform. Gerade im Nutzfahrzeugsegment ist das kein Nachteil.
Foto: Dennis Gauert

„Hey Bulli“

Sprachbefehle, teilautonomes Fahren: Das kann VWs T6.1

Der Multivan geht ins sechzehnte Jahr auf gleicher Plattform. Das ist kein Nachteil. Beim neuen VW T6.1 baut moderne Technik auf einer stabilen Basis auf.

2018 war der Anteil der Steuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt besonders hoch.
Foto: Dan Race - stock.adobe.com

Politik und Gesellschaft

Steuerbelastung auf Langzeithoch

Die Steuerbelastung in Deutschland ist so hoch wie lange nicht. Entlastung ist in Sicht – direkt vor dem nächsten Anstieg.

Zum 1. Januar 2020 steigt der Mindestlohn im Elektrohandwerk auf 11,90 Euro pro Stunde.
Foto: wip-studio - stock.adobe.com

Neuer Tarifabschluss

Dieser Mindestlohn gilt ab 2020 im Elektrohandwerk

Die Tarifpartner im Elektrohandwerk haben sich auf neue Branchenmindestlöhne verständigt. Die erste Erhöhung soll es Anfang 2020 geben.

Die Paneelsäge verfügt über eine Beleuchtung des Schnittbereichs. Sie wird mit Akku-Kraft und damit netzunabhängig betrieben.
Foto: HGH

Licht und Schatten

Paneelsäge XR Flexvolt von Dewalt im Praxistest

Zwei angehende Holztechniker haben der Akku-Säge XR Flexvolt von Dewalt auf den Zahn gefühlt. Entdeckt haben sie neben Positivem auch handfeste Kritikpunkte.