Handwerk Archiv
Foto: handwerk.com

EU will Umweltschutz bei der Auftragsvergabe stärken

EU: Umweltschutz bei der Auftragsvergabe stärken

Die Europäische Kommission will eine stärkere Berücksichtigung ökologischer Belange bei der Vergabe öffentlicher Aufträge erreichen. Aus diesem Grund weist die Kommission in einer aktuellen Studie auf die "zahlreichen Möglichkeiten" hin, die schon heute eine umweltfreundliche Auftragsvergabe ermöglichen.

Exklusiv: Schnell und effizient Stellen besetzen! 

handwerk.com und die Schlütersche helfen Ihnen, neue Mitarbeiter zu finden. Mehr als 500 Unternehmen haben mit uns schon einfach, schnell und effizient offenen Stellen besetzt! Alle Informationen zu unserem exklusiven Angebot für handwerk.com-User finden Sie hier.

Einfach Bewerber finden! 

In der Europäischen Union (EU) würden jährlich öffentliche Aufträge im Wert von über 1000 Milliarden Euro vergeben. Das entspreche rund 14 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der EU. Eine umweltbewusste Gestaltung der Beschaffungspolitik könne daher einen #8222;beträchtlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten".

In der Studie weist die Kommission auf verschiedenen Möglichkeiten und Verfahren bei der Auftragsvergabe nach ökologische Kriterien hin. In der Mitteilung der Kommission wird das geltende Recht wie die Binnenmarktvorschriften und die Vergaberichtlinien ausgelegt. Die Kommission untersucht die einzelnen Stufen der Vergabeverfahren und erläutert, wie auf jeder einzelnen Stufe dem Umweltschutz Rechnung getragen werden kann. Bei der Festlegung des Auftraggegenstandes beispielsweise kann sich der Auftraggeber dafür entscheiden, umweltfreundliche Produkte oder Dienste zur erwerben, die nach ihrer Umweltleistung und dem eingesetzten Produktionsverfahren definiert sind. In ähnlicher Weise kann der öffentliche Auftraggeber die Rohstoffe und die Produktionsverfahren bestimmen, die im Rahmen des Auftrags einzusetzen sind.

Die Kommission will nun einen praktischen Leitfaden für ein umweltfreundliches Vergabewesen herausgeben. Er richtet sich in erster Linie an lokale Behörden und soll so genannte Best-Practice-Beispiele aus der gesamten EU im Bereich der umweltfreundlichen Beschaffungspolitik enthalten.

Wir haben noch mehr für Sie!

Praktische Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte von Kollegen gibt es dienstags und donnerstags auch direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an - schnell und kostenlos!
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.
Handwerk Archiv

Aufwändige Auftragsvergabe

Aufwändige Auftragsvergabe

Ausschreibungen der öffentlichen Hand: Wegen des hohen Bürokratie-Faktors beteiligen sich viele Betriebe erst gar nicht an der Auftragsvergabe der Kommunen.

    • Archiv
Handwerk Archiv

Auftragsvergabe über das Web

Auftragsvergabe über das Web

Voraussichtlich ab Mai können sich Handwerksunternehmen um die Vergabe öffentlicher Aufträge im Internet bewerben. Über die „E-Vergabe" will das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie künftig die elektronische Angebotsabgabe und Auftragsvergabe von der Bekanntmachung bis zur Vertragsschließung über das Internet abwickeln.

    • Archiv
Handwerk Archiv

Pilotprojekt für elektronische Auftragsvergabe

Pilotprojekt für elektronische Auftragsvergabe

In einem Pilotprojekt werden die Abläufe bei einer elektronischen Auftragsvergabe der öffentlichen Hand ausgelotet. Auftraggeber beim Projekt "E-Vergabe" sind das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und das Beschaffungsamt des Innenministeriums.

    • Archiv
Handwerk Archiv

Nachhaltigkeit

Nachhaltig überzeugen

Mehr als die Hälfte der Betriebe berücksichtigt bei unternehmerischen Entscheidungen auch die sozialen und ökologischen Konsequenzen. Das ermittelte jetzt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer Umfrage.

    • Archiv