Der Mercedes-Benz Vito ist vielseitig einsetzbar.
Foto: Mercedes-Benz AG

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Starkes Upgrade: die neuen Mercedes-Benz Vito und eVito

Neue Motoren, mehr Infotainment, noch mehr Sicherheit: Das können die neuesten Versionen des Vito und eVito Tourer von Mercedes-Benz.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • Mercedes-Benz hat dem Vito ein Upgrade verpasst, das mit einigen Neuentwicklungen aufwartet.
  • Neue Motoren: Eine neue Generation von Dieselmotoren dient als konventioneller Antrieb des neuen Vito. Auch der Elektroversion eVito Tourer haben die Stuttgarter einen neuen Antrieb verpasst. Der verspricht mehr Leistung und viel mehr Reichweite.
  • Sicherheit hat Vorrang: Bis zu 13 Sicherheitssysteme stehen dem Fahrer im neuen Vito zur Verfügung. Mit dabei ist ein digitaler Innenspiegel, der einen Blick auf den Verkehr hinterm Fahrzeug gewährt.

Wann haben Sie zuletzt durch den Innenspiegel Ihres Nutzfahrzeugs geschaut und gedacht: „Super, durch den Laderaum hindurch habe ich den Verkehr hinter mir wirklich optimal im Blick!“ Vermutlich noch nie. Selbst wenn man für sein Nutzfahrzeug den Aufpreis für Fenster in den Hecktüren bezahlt, ist der Informationsgewinn beim Blick durch den Innenspiegel eher bescheiden.

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Viele Optionen für mehr Sicherheit

Gibt es dafür denn keine technische Lösung? Doch, ab 1. April. Dann ist das neue Modell-Upgrade des Mercedes-Benz Vito bestellbar – auf Wunsch auch mit digitalem Innenspiegel. Der ist laut Hersteller ein Alleinstellungsmerkmal in seiner Fahrzeugklasse. Der digitale Innenspiegel verfügt über ein Display, auf das das Bild einer HDR-Kamera in der Heckscheibe übertragen wird. So hat man freie Sicht nach hinten, selbst wenn der Laderaum vollgepackt ist.

Die Entwicklung ist eine von 13 Sicherheits-Assistenz-Systemen, die für den neuen Vito verfügbar sind. Dazu gehört auch das sogenannte Distronic, das den voreingestellten Abstand des Wagens zum Vordermann automatisch einhält – sowohl bei Autobahnfahrten als auch im Stop-and-go-Verkehr. Für verbesserte Sicherheit sorgt zudem ein aktiver Bremsassistent, der den Fahrer vor Kollisionen warnt und im Zweifel selbst ein Bremsmanöver einleitet. Im Stadtverkehr funktioniert das laut Mercedes auch bei stehenden Hindernissen und querenden Fußgängern.

Dieselmotoren einer neuen Generation

Auch darüber hinaus wird einiges neu beim neuen Vito. Das fängt schon beim Antrieb an. Neben einer neuen Elektroversion, die ab Sommer bestellbar sein wird, stattet Mercedes die Vitos auch mit einer neuen konventionellen Motorengeneration aus. Die Vierzylinder-Dieselmotoren mit 2 Liter Hubraum wird es in Leistungsstufen von 102, 136, 163 und 190 PS geben. Ihre maximalen Drehmomente liegen zwischen 270 und 440 Newtonmeter. Als Spitzenaggregat – allerdings nur mit Pkw-Zulassung erhältlich – kommt der Vito 124 CDI hinzu. Der Motor leistet 239 PS und ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern, das sich kurzfristig um weitere 30 Newtonmeter erhöhen lässt.

Die neue Motorengeneration läuft unter dem Namen OM 654. Mercedes verspricht für diese Diesel – im Vergleich zur OM-651-Generation – höhere Effizienz, mehr Sauberkeit und einen besseren Geräusch- und Schwingungskomfort. Die Vitos mit dem neuen Motor sind serienmäßig heckgetrieben oder haben optional einen Allrad-Antrieb. Einen Frontantrieb soll es in Kombination mit der alten Motorgeneration weiterhin geben.

Im Infotainment-Bereich bietet Mercedes im Vito alles, was dem Stand der Technik entspricht. Bereits das Basis-Radio verfügt über störungsfreien digitalen Radio-Empfang und Bluetooth zum Musikstreaming und für die Freisprechfunktion. Die optionalen Infotainment-Systeme integrieren Funktionen wie Apple Carplay und Android Auto, Navigation mit Live-Verkehrsinformationen und dienen als Monitore für die 180°-Rückfahrkamera.

Elektroantrieb mit Spitzenreichweite

Neue Maßstäbe will Mercedes mit dem Upgrade des elektrischen eVito Tourer setzen. Aufhorchen lässt die angekündigte Reichweite: 421 Kilometer Reichweite schreibt Mercedes ins Datenblatt. Beim letzten eVito standen dort noch 184 km. Wer es etwas schneller mag, kommt bei der neuen Elektroversion auch auf seine Kosten. Serienmäßig liegt die Höchstgeschwindigkeit künftig bei 140 Stundenkilometer, in der Sonderausstattung sind es 160. Die Motorleistung liegt bei 150 Kilowatt. Damit das Tanken bei weiteren Strecken nicht zur Übernachtungsnummer wird, soll der eVito eine Schnellladefunktion bieten, die seine Akkus innerhalb von 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent ihrer Kapazität lädt. Apropos Akkus: Die hat Mercedes zentral im Unterboden des Fahrzeugs verstaut, was sich positiv auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs auswirken soll.

Auch bei der Energierückgewinnung des E-Transporters haben sich die Stuttgarter Gedanken gemacht. Sowohl im Schub- als auch im Bremsbetrieb wandelt das Fahrzeug mechanische Drehbewegung in elektrische Energie zum Laden des Speichers um. Über Schaltwippen hinter dem Lenkrad kann der Fahrer zudem mitbestimmen, wie stark der E-Motor das Fahrzeug im Rekuperationsmodus abbremst und die Batterien lädt. Besonders smart soll das im Automatikmodus funktionieren: Dann werden Informationen der Sicherheitsassistenten vernetzt, um die Rekuperation situationsspezifisch in Echtzeit anzupassen.

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