Nicht eingezeichnete Leitungen sorgen für Stress auf der Baustelle.
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Kabel, überall Kabel! Der ganz normale Baustellenhorror

Es gibt so Tage, da ahnt man erst nichts Böses – und dann weiß man es besser. Ein kleiner Bericht vom ganz normalen Baustellenhorror.

Hätten die Kollegen in Villingen-Schwenningen das früher gewusst, ihr Angebot wäre sicher anders ausgefallen. Der Zeitplan, die Kalkulation – alles nichtig. Der Grund: Irgendwann hat irgendjemand gepfuscht. Aber ordentlich.

Dessen konnte sich Polier Simon Fröhlich sicher sein, als er das erste Mal ins aufgebuddelte Loch auf seiner Baustelle geblickt hat. Nun zählt er im Beisein einer Reporterin des Südkurier die Rohre und Leitungen auf, die dort gut sichtbar verlaufen – und die es laut den Plänen dort eigentlich gar nicht geben sollte. Nicht eingezeichnete Gas- und Stromleitungen sind zu finden, daneben auch ein derart unbekanntes Kabel, dass man über seinen Zweck nur wild spekulieren kann. „Unity Media vielleicht", sagt Fröhlich.

Bis zur Winterpause sollte der Bautrupp so viele Abwasserkanäle und Hausanschlüsse wie möglich erneuern. Nun muss er sich mit Sisyphusarbeit herumschlagen. Manches muss von Hand freigelegt werden. Umso spaßiger ist es da, dass einige Rohre in Beton eingegossen wurden.

Aber genug von Villingen-Schwenningen. Sie haben bestimmt selbst manche Horror-Baustelle beackern müssen, oder? Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen. Kommentieren Sie hier oder schreiben Sie an gille@handwerk.com

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