Mit dem Programm unternehmensWert:Mensch werden bis zu 80 Prozent der Beratungskosten von Kleinbetrieben gefördert.
Foto: Matej Kastelic

Personal

Förderprogramm "Unternehmenswert: Mensch" verlängert

Flexible Arbeitszeiten, betriebliche Gesundheitsförderung oder ein Prämienlohnsystem: Sie möchten als Arbeitgeber attraktiver werden und dafür einen Berater engagieren? Dafür gibt es staatliche Zuschüsse von bis zu 80 Prozent.

Das 2015 gestartete Förderprogramm "Unternehmenswert: Mensch" soll kleine und mittlere Unternehmen im gesamten Bundesgebiet auf dem Weg hin zu einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur unterstützen. Bislang haben 699 Handwerksbetriebe diese Förderung in Anspruch genommen. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gespeist und wurde kürzlich um zwei Jahre bis zum 31.07.2020 verlängert.

Die Erstberatung in einer der bundesweit 100 Erstberatungsstellen ist kostenlos. Wird bei dieser Beratung ein Beratungsscheck ausgestellt, kann die darauf folgende Prozessberatung bei einem dafür zugelassenen Berater finanziell gefördert werden.

Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten bekommen Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der Beratungskosten, Unternehmen mit 10 bis 249 Beschäftigten bis zu 50 Prozent. Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst. Die Beratung direkt im Unternehmen darf höchstens zehn Tage dauern und maximal 1000 Euro pro Beratungstag kosten. Förderberechtigt sind Unternehmen mit mindestens einer Vollzeitkraft.

Beratungsschecks können durch die Verlängerung des Programms bis zum 31.07.2019 mit voller Laufzeit der Prozessberatung (ein Jahr) vergeben werden und bis zum 31.10.2019 mit verkürzter Laufzeit von sechs Monaten. Genauere Informationen über Förderkonditionen, Handlungsfelder sowie über die Erstberatungsstellen und Prozessberater vor Ort finden sich auf der Website von "Unternehmenswert: Mensch". (afu)

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