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Spray statt Creme: Beim Team von Dammann Bedachungen kommt Sonnenspray besser an als Creme.

Sommer auf der Baustelle

Warum Sonnencreme auf dem Bau nicht so beliebt ist

Sonnencreme für die Mitarbeiter auf der Baustelle? Dieser Betrieb hat damit keine guten Erfahrungen gemacht und setzt auf eine andere Lösung.

Es gibt viele Möglichkeiten, was Betriebe an heißen Tagen für ihre Mitarbeiter tun können. Im Kurzinterview verrät Petra Dammann von Dammann Bedachungen, worauf sie setzt. 

Was tun Sie an heißen Tagen für Ihre Mitarbeiter?

Petra Dammann: Wir stellen unseren Mitarbeitern kostenlos Wasser zur Verfügung. Außerdem sorgen wir dafür, dass immer ausreichend Sonnenspray mit Lichtschutzfaktor 50 vorhanden ist. Das nutzen unsere Mitarbeiter deutlich lieber als Sonnencreme, denn die schmiert sich auf der Baustelle niemand gerne auf die dreckige Haut.

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Und wie sieht es mit Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen aus?

Dammann: Einmal im Jahr bekommen unsere Mitarbeiter ein Sonnenschutzpaket von der Berufsgenossenschaft, in dem unter anderem eine Sonnenbrille enthalten ist. Bei der Kopfbedeckung hat jeder andere Vorlieben. Deshalb dürfen unsere Mitarbeiter frei entscheiden, ob sie beispielsweise eine Kappe oder einen Arbeitshut tragen wollen. Wir erwarten aber, dass sie sich im Sommer mit einer Kopfbedeckung schützen und das kommunizieren wir auch klar.

Passen Sie im Sommer die Arbeitszeiten an?

Dammann: Unsere Mitarbeiter dürfen im Sommer früher anfangen, damit sie nachmittags nicht in der prallen Sonne arbeiten müssen. Und wenn die Hitze auf der Baustelle doch mal unerträglich wird, können sie Überstunden abbauen. Bei permanent hohen Temperaturen wird das allerdings irgendwann schwierig.  Deshalb haben wir im vergangenen Jahr in Absprache mit unserem Team auch mal Ausfallgeld – das sogenannte Dach-KUG – in Anspruch genommen.

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