Mitarbeiterbindung funktioniert auch über die Lohntüte.
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Neue Zahlen

Arbeitnehmer werden immer zufriedener

73 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden. Wer unglücklich ist, sucht Neues: Jeder Fünfte plant einen Jobwechsel.

1.000 Angestellte hat die Recruiting-Agentur Avantgarde Experts für ihre Studie „Quo Vadis – Arbeiten in Deutschland“ befragt. Und stellt fest: Der Anteil der Eher-Zufriedenen und Vollkommen-Zufriedenen stieg um fast vier Prozent im Vergleich zu 2017.

Was macht die Menschen zufrieden? Vor allem Geld! 51 Prozent der Befragten bejahten die Frage, ob mehr Netto auf der Lohnabrechnung ihre Arbeitsbedingungen verbessern würden. Auch wichtig: nette Kollegen (37 Prozent), flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten sowie Boni (je 20 Prozent).

Interessant für Arbeitgeber: Unzufriedene Mitarbeiter suchen nach Alternativen. Jeder Fünfte gab in der Befragung an, innerhalb der nächsten sechs Monate einen Jobwechsel anzustreben. Vor allem jüngere Arbeitnehmer sind mobil: Bei den 18- bis 29-Jährigen will sich jeder Dritte eine neue Stelle suchen, bei den über 60-Jährigen nur jeder Zwölfte.

Was können Arbeitgeber tun, damit die Mitarbeiter bleiben? Auch hier spielt Geld eine große Rolle: 63 Prozent der Wechselwilligen blieben für mehr Lohn. Auch flexiblere Arbeitszeiten (27 Prozent) und mehr Urlaub (21 Prozent) könnten überzeugen. Weniger wichtig: Kleine Gesten wie Obst und Süßigkeiten (6 Prozent) oder mehr Arbeitszeit für persönliche Projekte (8 Prozent).

Nicht gefragt wurde übrigens nach dem Zusammenhang zwischen Wechselwillen und dem Verhalten des Chefs. Dabei sehen andere Studien genau diesen Faktor als Schlüssel für die Mitarbeiterbindung.

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