SHK-Meister Can Akpinar aus Hannover.
Foto: Martina Jahn

Unternehmer berichten

Serie: Genial digital! So nutzen Handwerker die Digitalisierung

Was sind die beliebtesten Handwerker-Apps, welche Social-Media-Strategie hat sich im Betrieb bewährt? Das verraten Handwerker in dieser Kurzinterview-Reihe. Teil 12: Mit Vorher-Nachher-Bildern in sozialen Netzwerken Kunden anlocken.

Inhaltsverzeichnis

Auf einen Blick:

  • In der Interview-Serie "Genial digital!" berichten Handwerker, wie sie sich digital aufgestellt haben, um für die Zukunft gerüstet zu sein.
  • Die Serie setzt auf Kurz-Interviews mit maximal fünf Fragen. Jedes Interview hat eine Lesedauer von maximal 60 Sekunden.
  • Die Selbstständigen erzählen, inwiefern sie bereits Zeit und Geld in die Digitalisierung investiert haben und welche Tools ihnen bei der täglichen Arbeit helfen.

von der handwerk.com-Redaktion

Teil 12: Wie Vorher-Nachher-Bilder in sozialen Netzwerken Kunden anlocken

SHK-Meister Can Akpinar führt gemeinsam mit seinem Vater den Betrieb Aktherm Vater & Sohn in Hannover-Laatzen. Der Unternehmer postet in den sozialen Netzwerken Vorher-Nachher-Bilder von Badsanierungen und lockt damit Kunden an.

1. Welche App nutzen Sie beruflich am meisten? Ich nutze täglich die Instagram- und Facebook-App.

2. Wofür nutzen Sie Social Media? Social Media eignet sich, um gute Werbung für die Firma machen zu können. Ich arbeite zum Beispiel mit Vorher-Nachher-Bilder oder -Videos von der Badgestaltung. Da die meisten Leute die Kanäle nutzen, sehen sie, was unser Betrieb macht und welche Leistungen wir anbieten. Darüber kommen viele Aufträge.

3. Was wollen Sie als nächstes digitalisieren? Unsere Homepage: Ich möchte es den Kunden einfacher machen, dass sie zum Beispiel bei einer Heizungswartung den Preis sehen. Und dass sie dann per Klick gleich einen Termin dafür vereinbaren können.

Zudem möchte ich ein Programm von Datev im Büro einführen – zur schnelleren Abwicklung der Buchhaltung. Damit spare ich Zeit, arbeite den Papierkram effektiv ab und falls mal eine Prüfung kommt, ist digital alles gespeichert und schnell auffindbar.

4. Gönnen Sie sich Online-Auszeiten? Ja, ich lege das Handy abends und an Wochenenden bewusst weg. Aber für Notfälle bin ich dennoch erreichbar.

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Teil 11: Weg von der Zettelwirtschaft im Kundendienst

Bärbel Wortmann-Abeln ist Badplanerin bei der Wortmann GmbH Heizung-Sanitär. Das Unternehmen im niedersächsischen Lingen beschäftigt 20 Mitarbeiter und digitalisiert als nächstes den Kundendienst.

1. Welche App nutzen Sie beruflich am meisten? Beruflich sind bei mir Whatsapp und Facebook am häufigsten im Einsatz.

2. Was war Ihre größte digitale Herausforderung? Nach 20 Jahren haben wir die Firmensoftware auf ein komplett neues Programm umgestellt. Das war ein richtiger Kraftakt, weil bei uns vom Angebot über die Finanzbuchhaltung bis zur Abrechnung mit den Kunden alles über diese Software läuft. Die Mühe hat sich aber gelohnt, denn das neue Programm kann viel mehr als das alte.

3. Wofür nutzen Sie Social Media? Facebook nutze ich geschäftlich, um neue Kontakte zu knüpfen und auch zu pflegen. Außerdem setze ich beim Marketing auf das soziale Netzwerk.

4. Was wollen Sie als nächstes digitalisieren? Im Kundendienst wollen wir künftig von der Zettelwirtschaft weg. Deshalb wollen wir auch hier konsequent digitalisieren und auf eine App umstellen. Unsere Mitarbeiter statten wir deshalb in Kürze mit Tablets aus.

5. Gönnen Sie sich Online-Auszeiten? Ja, wenn ich Feierabend habe, lege ich mein Handy meist weit weg. Erreichbar bin ich aber schon überwiegend, weil wir einen 24-Stunden-Notdienst haben. Zwar nimmt ein externer Telefonanbieter die Anrufe für uns außerhalb der Geschäftszeiten entgegen und koordiniert die Einsätze, aber für Rückfragen bin ich erreichbar.

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Teil 10: Arbeit und Auszeit bestens organisiert

Matthias Schöning weiß, die zahlreichen digitalen Möglichkeiten für seinen 20 Mitarbeiter starken Betrieb optimal zu nutzen. Von diversen Smartphone-Apps bis zur BIM-Software sind in der Theo Schöning GmbH viele digitale Tools im Einsatz.

Welche App nutzen Sie beruflich am meisten? Ich nutze Noteshelf zum schnellen Erstellen und Teilen von Notizen oder Anmerkungen in Dokumenten und Plänen. Außerdem nutzen wir Trello für das Aufgabenmanagement im Team.

Was war Ihre größte digitale Herausforderung? Der Umstieg auf BIM. Wir haben uns früh damit beschäftigt und setzen es in verschiedenen Teilprozessen ein. Die BIM-Nutzung ist allerdings eine längerfristige Baustelle in der gesamten Branche.

Wofür nutzen Sie Social Media? Zur Außendarstellung. Wir posten vor allem auf Instagram viel direkt von den Baustellen. Uns hilft das als Arbeitgebermarke bekannter zu werden und zu bleiben.

Was wollen Sie als nächstes digitalisieren? Ich hätte gerne ein Dokumentenmanagementsystem für das Unternehmen. Das ist aber eher ein Zukunftsprojekt.

Gönnen Sie sich Online-Auszeiten? Ja, das ist kein Problem mehr, aber man muss es üben. Es gibt feste Zeiten, zu denen mein Telefon in den Ruhemodus wechselt. Mein Umfeld hat daran gewöhnt, dass ich nicht pausenlos erreichbar bin.

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Foto: Privat

Digitalisierung + IT

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